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Chronischer Schmerz

Neueste, im Auftrag von Pfizer für 2010 in Österreich erhobene Daten verdeutlichen die Auswirkungen von chronischem Schmerz auf die einzelnen Betroffenen und ihre Beschäftigungsverhältnisse.

Menschen mit chronischem Schmerz warten oft Jahre auf eine Diagnosestellung

  • Etwa ein Viertel (24 %) der von chronischem Schmerz Betroffenen erhielt erst nach mehr als einem Jahr eine Diagnose.
  • 23 % sind der Meinung, dass ihre Schmerzen nicht angemessen behandelt werden.

Wenn chronischer Schmerz nicht angemessen behandelt wird, kann sich dies auf die Arbeitsfähigkeit der Betroffenen auswirken

  • 50 % der Betroffenen sagen aus, dass der chronische Schmerz ihr Berufsleben unmittelbar beeinträchtigt, und durchschnittlich 11 % sind auf Grund ihrer Erkrankung arbeitsunfähig.
  • Selbst wenn die Betroffenen arbeitsfähig sind, haben sie das Gefühl, dass der chronische Schmerz sie zumindest zu 30 % weniger leistungsfähig macht.

Menschen mit chronischem Schmerz wollen trotz ihrer Beeinträchtigung arbeiten und einen Beitrag für die Gesellschaft leisten

  • 84 % sind bestrebt, ein aktives Mitglied der Gesellschaft zu sein.
  • Mehr als ein Drittel (35 %) hat Angst, wegen der Erkrankung den Arbeitsplatz zu verlieren, und 37 % machen sich Sorgen, dass der Schmerz ihre berufliche Karriere bremsen wird.

Chronischer Schmerz beeinträchtigt die Beziehungen der Betroffenen und ihr Privatleben

  • 32 % der Betroffenen sind der Meinung, dass sich der chronische Schmerz negativ auf das Familienleben und den Freundeskreis auswirkt und haben das Gefühl durch ihren Schmerz sozial isoliert zu sein.

Die Betroffenen erleben eine negative Wahrnehmung ihres chronischen Schmerzes

  • 36 % der Betroffenen haben das Gefühl, dass man an der Existenz ihres Schmerzes zweifelt.
  • 62 % sind der Meinung, dass die Sensibilisierung für chronischen Schmerz gering ist, und mehr als ein Viertel (26 %) wurde schon einmal beschuldigt, den chronischen Schmerz als Ausrede zu benutzen, um nicht arbeiten zu müssen.
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