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Gastroenterologie

Blähungen

Gasansammlungen im Magen-Darm-Trakt können auf verschiedene Weise entstehen, z. B. durch fehlerhafte Ernährung, blähende Speisen, Verdauungsstörungen, aber auch durch Schlucken von Luft. Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern kommt es oft zu Blähungsbeschwerden durch zu hastiges Trinken.

Sab® Simplex wirkt sanft und gezielt bei Blähungen in jedem Alter. Auch Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie Diabetiker können es verwenden. Sab® Simplex ist frei von Alkohol und hat ein gut schmeckendes Vanille-Himbeeraroma.

Der Wirkstoff von Sab® Simplex ist nur im Magen-Darm-Kanal aktiv. Dort löst er rein physikalisch die im Nahrungsbrei eingeschlossenen Luftbläschen auf. Die frei werdenden Gase können nun entweder von der Darmwand aufgenommen werden bzw. durch Aufstoßen oder über den Darmausgang entweichen. Der Druck auf die Darmwand lässt nach, der Verdauungskanal entspannt sich und blähungsbedingte Schmerzen können zurückgehen. Sab® Simplex kann bis zu viermal täglich bis zum Abklingen der Blähungen gegeben werden.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Unter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) versteht man wiederkehrende (rezidivierende) oder kontinuierliche entzündliche Erkrankungen des Darms. Die beiden häufigsten Vertreter sind die Colitis ulcerosa und der Morbus Crohn. Ein Ungleichgewicht zwischen pro- und antientzündlichen körpereigenen Botenstoffen (Zytokinen) in der Darmschleimhaut verursacht chronische Entzündungsreaktionen.

Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine chronisch-granulomatöse Entzündung, die im gesamten Magen-Darm-Trakt von der Mundhöhle bis zum After auftreten kann. Bevorzugt befallen sind der untere Dünndarm und der Dickdarm, seltener die Speiseröhre und der Mund. Charakteristisch für Morbus Crohn ist der diskontinuierliche, segmentale Befall der Darmschleimhaut, es können also gleichzeitig mehrere Darmabschnitte erkrankt sein, die durch gesunde Abschnitte voneinander getrennt sind.

Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa ist durch einen entzündlichen Befall des Mastdarms und des Dickdarms gekennzeichnet. Anders als beim Morbus Crohn breitet sich die Entzündung kontinuierlich vom Mastdarm beginnend aus, also von anal nach oral, und ist auf die Darmschleimhaut beschränkt.

Medikamente verändern oder unterdrücken mehr oder weniger gezielt die überschießende Immunantwort, die für die Erkrankung verantwortlich ist. Man unterscheidet dabei sogenannte klassische Basistherapeutika von der "neuen Generation" der Medikamente (Biologika).

Hinweis: Dieser Text dient zu Ihrer allgemeinen Information. Bitte stellen Sie keinesfalls selbst eine Diagnose, sondern suchen Sie, wenn Sie Fragen oder Beschwerden haben, einen Arzt auf. Nur er kann die Symptome aufgrund seiner klinischen Erfahrung richtig einschätzen und gegebenenfalls weitere diagnostische Schritte unternehmen.

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