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Gefahr von Pneumokokken-Infektion wird grob unterschätzt
- Pneumokokken-Erkrankungen gehören global zu den folgenschwersten Erkrankungen, die durch eine Impfung vermeidbar wären
- Weltweit jährlich mehr als 1,5 Millionen Todesfälle
- Präventionsmaßnahme Nr.1 ist eine Schutzimpfung
Anlässlich des Tages der Lungenentzündung (World Pneumonia Day am 12. November 2011) sensibilisiert Pfizer für die Gefahr, die von einer Pneumokokken-Infektion ausgeht. Pneumokokken sind Bakterien, die sich in den oberen Atemwegen ansiedeln und zu unterschiedlichen, schweren Erkrankungen führen können. Pneumokokken-Erkrankungen gehören zu den folgenschwersten Erkrankungen, die durch eine Impfung vermeidbar wären und führen weltweit pro Jahr zu mehr als 1,5 Millionen Todesfällen.1
Schwere Infektionen bedrohen insbesondere Kinder jünger als 5 Jahre und Erwachsene über 50 Jahre. Es existieren jedoch effektive Impfstoffe, die vor einer Erkrankung schützen können. Obwohl die Impfung gegen Pneumokokken, die wirkungsvollste Präventionsmaßnahme darstellt, ist in Österreich die Durchimpfungsrate äußerst gering.
Wer ist besonders gefährdet?
Doz. Dr. Christoph Wenisch, Sozialmedizinisches Zentrum Süd - Kaiser-Franz-Josef-Spital, dazu: „Wir schätzen, dass weltweit jährlich über 1,5 Millionen Menschen durch Pneumokokken-Erkrankungen sterben, in Österreich gab es 2010 leider 16 Todesfälle. Einerseits sind besonders Kleinkinder und Säuglinge von schweren Pneumokokken-Infektionen betroffen, da ihr Immunsystem noch nicht in der Lage ist, entsprechende Abwehrkräfte zu bilden. Andererseits sind aber auch Menschen über 50 stark gefährdet. Hier insbesondere, wenn sie zusätzlich noch unter anderen Grunderkrankungen wie z.B. Asthma, Diabetes, chronischen Herzerkrankungen oder Immundefiziten leiden. Weiters spielt der Lebensstil eine entscheidende Rolle, wie z.b. Rauchen oder starker Alkoholkonsum. All diese Faktoren bedeuten ein vielfach erhöhtes Risiko an einer Pneumokokken-Infektion zu erkranken.“ Dr. Sylvia Nanz, Medical Director von Pfizer Österreich, ergänzt: „Faktum ist, dass Pneumokokken-Infektionen ein massives Gesundheitsproblem darstellen und schwere Schäden wie Gehirnhautentzündung und Blutvergiftung sowie Lungenentzündung auslösen können. Wir beobachten in Österreich leider eine Zunahme der Infektionen - im Vergleich 2009 zu 2010 sehen wir eine um 9,5% höhere Inzidenz von invasiven Pneumokokken-Erkrankungen. Trotzdem wird die Gefahr einer Pneumokokken-Infektion weiterhin unterschätzt.“
Wichtigste Präventionsmaßnahme ist und bleibt Impfung
Heute existieren bewährte Konjugat-Impfstoffe, die gegen verschiedene, gefährliche Bakterienstämme der Pneumokokken wirken und somit vor einer Erkrankung schützen können. Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer von Pfizer Österreich, dazu: „Es ist wichtig, für dieses Thema Bewusstsein zu schaffen und über Präventionsmaßnahmen aufzuklären. Ich bin erfreut, dass wir heute über effektive Impfstoffe verfügen und diese auch im Rahmen von Impfaktionen vergünstigt anbieten können. So sollte es uns gelingen, eine höhere Durchimpfungsrate bei besonders gefährdeten Gruppen - wie Kleinkindern und Personen ab 50 Jahren - zu erreichen.“
Daten für Österreich
Im Jahr 2010 wurden an der nationalen Referenzzentrale für Pneumokokken und im Epidemiologischem Meldesystem (EMS), angesiedelt bei der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), 325 Fälle von invasiven Pneumokokken-Erkrankungen registriert - davon 16 mit tödlichem Ausgang. Von den 325 Fällen manifestierten sich 49 in einer Hirnhautentzündung, 118 als bakteriämische Lungenentzündung und 154 als Blutvergiftung ohne Zeichen einer Lungenentzündung oder Gehirnhautentzündung.
Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt
Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier - und das schon seit über 160 Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche (2010: 9,4 Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise Entzündungskrankheiten, Krebs, Schmerz oder bei Impfstoffen. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Mitarbeiter daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer ist in über 150 Ländern mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 67,8 Milliarden US-Dollar.
In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte sowie Tiergesundheit. Das Produktportfolio umfasst innovative Originalpräparate und patentfreie Produkte einschließlich Generika. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at
2 - Statistik Austria, letzter Zugriff 31. Oktober, 2011 3 - Nationale Referenzzentrale für Pneumokokken Jahresbericht 2010, AGES
Nähere Informationen
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Mag. Claudia Handl
Director Public Affairs
Pfizer Corporation Austria
Floridsdorfer Hauptstr. 1, 1210 Wien
Telefon: 00 43 15 21 15 853
E-Mail: presse.austria@pfizer.com

