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Pfizer Austria bietet neue Service-Website für Betroffene

Chronische Schmerzen sind in Österreich weit verbreitet - laut Schätzungen leiden über 1,5 Millionen Menschen darunter . Davon sind schätzungsweise 11% von neuropathischen Schmerzen („Nervenschmerzen“) betroffen.  Da neuropathische Schmerzen oft schwer zu diagnostizieren sind, werden PatientInnen oft mehrere Jahre nicht adäquat behandelt. Eine neue Website von Pfizer Austria www.mein-schmerz.at  bietet nun eine Anlaufstelle für PatientInnen, die an ungeklärten chronischen Schmerzen leiden, und soll über diese vielen unbekannte Schmerzform „Neuropathischer Schmerz“ aufklären.

Die neue Pfizer-Website www.mein-schmerz.at, die heute erstmals beim 9. Pfizer Schmerzsymposium in Wien präsentiert wird, informiert über neuropathische Schmerzen und macht damit auf spezifische Beschwerden aufmerksam. Besonderer Fokus liegt auf der Aufklärung über unterschiedliche mit neuropathischen Schmerzen einhergehende Symptome - wie stechender, brennender, kribbelnder oder einschießender Schmerz - und der Beantwortung von grundlegenden Fragen zum Thema. Ziel der Website ist es, Betroffene darauf aufmerksam zu machen, dass ihre ungeklärten Schmerzen eine neuropathische Ursache haben könnten und sie daher einer spezifischen Therapie bedürfen. Die Website bietet zusätzlich einen interaktiven Online-Fragebogen zur ersten Selbsteinschätzung, der Betroffene dabei unterstützen soll, auf eine mögliche neuropathische Komponente aufmerksam zu werden. Patienten werden dazu ermutigt, aktiv mit ihrem Arzt über die Beschwerden zu sprechen. Auf diese Weise soll die Zeit bis zu einer Diagnose und einer adäquaten Behandlung verkürzt werden, denn viele Betroffene leiden oft unnötig lange unter ungeklärten Schmerzen ohne zu wissen, dass es sich dabei um neuropathische Schmerzen handelt, die spezifisch behandelt werden können. Dr. Sylvia Nanz, Medical Director Pfizer Austria, dazu: „Es vergehen bis zur Abklärung und korrekter Diagnose der Schmerzen im Durchschnitt 2,5 Jahre. In dieser langen Zeit leiden Betroffene unter starken physischen und psychischen Belastungen und in vielen Fällen kommt es zu einer unkontrollierten, potentiell gefährlichen  Medikamenteneinnahme und einer starken Beeinträchtigung des Beruf- und Privatlebens.“ Die auf der Website gebotenen Informationen sollen Betroffenen die Verunsicherung nehmen, sowie einen Beitrag zur rascheren Diagnosestellung und Behandlung von neuropathischen Schmerzen leisten.

Hohe Dunkelziffer

In Österreich sind etwa 20 Prozent der Gesamtbevölkerung von chronischen Schmerzen betroffen, darunter viele auch von neuropathischen Schmerzen1 . Eine exakte Zahl lässt sich aufgrund der hohen Dunkelziffer und fehlender statistischer Daten nicht sagen. Derzeit befinden sich ca. 23 Prozent der Betroffenen nicht in ärztlicher Behandlung1. Um die Schmerzen und einhergehende Beschwerden zu heilen oder zu lindern ist es jedoch notwendig, eine umfassende und differenzierte Diagnose von einem Arzt einzuholen. Bei neuropathischem Schmerz kommt es beispielsweise zu einer Verselbstständigung oder Verstärkung der Reizweiterleitung. Ohne Behandlung kann es zu starken individuellen psychischen und physischen Einschränkungen kommen. Neben einer verminderten Lebensqualität können unbehandelte neuropathische und chronische Schmerzen zu erheblichen Einschränkungen im Privatleben und Berufsalltag – bis hin zur Arbeitsunfähigkeit – führen.  Darüber hinaus werden aber auch das Gesundheitssystem und der Staatshaushalt, z.B. durch Krankenstandstage, Arbeitsunfähigkeit und Frühpensionierung, belastet.

Was ist chronischer Schmerz?

Dauert der Schmerz länger als 12 Wochen an oder kehrt ständig wieder, spricht man nach Definition der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) von chronischen Schmerzen. Jede Altersgruppe kann betroffen sein. Am stärksten betroffen sind Personen im Alter von 41 bis 70 Jahren. In Österreich sind Leiden im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates, Migräne und Tumorleiden sowie neuropathische Schmerzen die häufigsten Formen chronischer Schmerzen2. Dr. Rumler: „Pfizer reagiert mit seiner neuen Serviceleistung auf die zunehmende Problematik chronischer Schmerzen und will Bewusstsein schaffen, dass Schmerzen nicht schicksalhaft sind, sondern behandelt werden können.“
 
Weiter Information zum Thema neuropathischer Schmerz finden Sie unter:
www.mein-schmerz.at

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier - und das schon seit über 160 Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche (2010: 9,4 Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise Entzündungskrankheiten, Krebs, Schmerz oder bei Impfstoffen. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Mitarbeiter daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer ist in über 150 Ländern mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 67,8 Milliarden US-Dollar.
In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte sowie Tiergesundheit. Das Produktportfolio umfasst innovative Originalpräparate und patentfreie Produkte einschließlich Generika. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at


1 PAIN Proposal Austria, September 2010
2 Österreichischer Patientenbericht Chronischer Schmerz 2009: http://www.patientenbericht.at/files/ergebnisse/Ergebnisse_Chron_Schmerz_Patientenbericht.pdf [17.8.2011].

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Downloads

Nähere Informationen

 
  • Mag. Claudia Handl

    Director Public Affairs

     

    Pfizer Corporation Austria

    Floridsdorfer Hauptstr. 1, 1210 Wien

     

    Telefon: 00 43 15 21 15 853
    E-Mail: presse.austria@pfizer.com

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