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Welt-Psoriasistag: Bei Schuppenflechte Anzeichen für Arthritisleiden nicht übersehen!

 

Anlässlich des Welt-Psoriasis-Tages am 29. Oktober legt der europäische Psoriasis-Dachverband, European Federation of Psoriasis Associations (EUROPSO), neue Umfrageergebnisse  vor, die aufzeigen, dass bei der Behandlung von Psoriasis die mögliche Gefahr von chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen unterschätzt wird. 

Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung, die aufgrund einer Fehlsteuerung des Immunsystems hervorgerufen wird. Die Erkrankung ist weit verbreitet und betrifft schätzungsweise zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung. Bei vielen Patienten kommt es dabei auch zur chronischen Entzündung der Gelenke bzw. zur Psoriatischen Arthritis, welche der Rheumatoiden Arthritis ähnlich ist. Neueste Umfrageergebnisse der EUROPSO, dem europäischen Psoriasis-Dachverband, zeigen jedoch, dass der Zusammenhang zwischen Psoriasis und Arthritis von  Dermatologen oft übersehen oder zu spät erkannt wird. Die Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass nur wenige Dermatologen Psoriasis-Patienten routinemäßig auf Arthritisleiden untersuchen und eventuelle Beschwerden wie geschwollene und druckschmerzempfindliche Gelenke, Morgensteifigkeit, Auffälligkeiten bei Finger- bzw. Fußnägel erfragen. Die Befragung wurde mit Unterstützung von Pfizer an der European Academy of Dermatology und dem Venerologie-Kongress durchgeführt.

Internationale Studien bestätigen die Behandlungsproblematik

Aktuelle Studienergebnisse der amerikanischen National Psoriasis Foundation  bekräftigen die Ergebnisse der EUROPSO-Umfrage. Bei vielen Betroffenen wird die Gelenkerkrankung nicht rechtzeitig festgestellt. 44 Prozent berichten, dass sie trotz anhaltender Symptome oft ein Jahr oder länger auf die Diagnose warteten. Die Folge können bleibende Gelenkschäden sein und eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität. Von den weltweit etwa 250 Millionen Betroffenen – in Österreich allein 170.000 – leiden der Studie zu Folge rund 22 Prozent unter einer unentdeckten Psoriatischen Arthritis und ihren Folgen.

Was ist Psoriatische Arthritis?

Bei der Psoriatischen Arthritis handelt es sich um eine chronisch entzündliche Gelenkerkrankung, die mit einer Psoriasis-Erkrankung einhergehen kann. Anzeichen einer Psoriatischen Arthritis sind unter anderem schmerzhafte, geschwollene und druckempfindliche Gelenke, eingeschränkte Beweglichkeit und eine Steifigkeit der Gelenke. Betroffen sind meist Finger, Zehen, die Knie- und Sprunggelenke, aber auch der Nacken oder die Wirbelsäule. Die Symptome der Arthritis und der Psoriasis können dabei gleichzeitig oder auch zeitversetzt auftreten. Der Verlauf der Erkrankung ist daher von Patient zu Patient unterschiedlich, auch das Alter, in dem die Krankheit erstmalig auftritt, variiert.

Wie kann man Psoriatische Arthritis behandeln?

Die Behandlung der Erkrankung wird meist individuell festgelegt und durch Maßnahmen wie Krankengymnastik oder Ergotherapie unterstützt. Weitere Therapieoptionen sind die Operation einzelner Gelenke oder die Einnahme von Medikamenten (z.B. Kortison, kortisonfreie Entzündungshemmer oder krankheitsmodifizierende Antirheumatika sog. DMARDs) zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs und zur Linderung der Beschwerden. Wenn diese Medikamente nicht ausreichend wirksam sind, besteht die Möglichkeit einer Therapie mit Biologika, einer modernen Generation von Medikamenten. Diese üben direkten Einfluss auf natürlich vorkommende entzündungsfördernde Botenstoffe (z.B. TNF-alpha oder Interleukine) im Körper aus, die bei der Entstehung der Psoriasis Arthritis eine entscheidende Rolle spielen. „Mit diesen Medikamenten kann der Entzündungsprozess deutlich unterdrückt und manchmal sogar ganz gestoppt und somit die Lebensqualität der Patienten entscheidend verbessert werden“ betont Dr. Sylvia Nanz, Medical Director Pfizer Austria.

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier - und das schon seit über 160 Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche (2010: 9,4  Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise Entzündungskrankheiten, Krebs, Schmerz oder bei Impfstoffen. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Mitarbeiter daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer ist in über 150 Ländern mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 67,8 Milliarden US-Dollar.
In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte sowie Tiergesundheit. Das Produktportfolio umfasst innovative Originalpräparate und patentfreie Produkte einschließlich Generika. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at


1. Dermatologist Survey. 20th Congress of the European Academy of Dermatology and Venereology.  20-24 October 2011. Lisbon.  Pfizer data on file. 2. Psoriatic Arthritis 2011 Survey Panel.  National Psoriasis Foundation. http://www.psoriasis.org/research/survey-panels/current-survey-panel. (14.October 2011).

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Nähere Informationen

 
  • Mag. Claudia Handl

    Director Public Affairs

     

    Pfizer Corporation Austria

    Floridsdorfer Hauptstr. 1, 1210 Wien

     

    Telefon: 00 43 15 21 15 853
    E-Mail: presse.austria@pfizer.com

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