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Pfizer verstärkt sein Engagement in den ärmsten Ländern der Welt zur Prävention von Pneumokokken-Infektionen bei Säuglingen und Kindern

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  • Pfizer verpflichtet sich zur Bereitstellung von bis zu 480 Millionen Dosen seines 13-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoffs
  • Durch Pneumokokken ausgelöste Erkrankungen gehören zu den folgenschwersten Infektionskrankheiten, die durch eine Impfung vermeidbar wären
  • Pro Jahr kommt es weltweit zu mehr als 1,5 Millionen Todesfällen in Folge von Pneumokokken-Infektionen1

Pfizer Inc. gab letzte Woche den Abschluss einer erweiterten Liefervereinbarung2 bekannt, bis 2023 insgesamt bis zu 480 Millionen Dosen seines 13-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoffs unter der Schirmherrschaft des Advance Market Commitment (AMC) zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen des AMC wird der Impfstoff für die Prävention von Pneumokokken-Erkrankungen bei Säuglingen und Kindern in Entwicklungsländern bereit gestellt.

Das AMC unter Führung der Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI),  ist ein öffentlich-privates Programm zur Finanzierung von Gesundheitsprojekten und soll für ein nachhaltiges Marktumfeld sorgen, das darauf ausgerichtet ist, eine beständige Versorgung mit Pneumokokken-Impfstoffen zu gewährleisten sowie die Entwicklung und den Ausbau der Produktionskapazität für Impfstoffe insbesondere in den ärmsten Ländern der Welt zu fördern.

Für das AMC-Programm müssen sich teilnehmende Impfstoffhersteller verpflichten, Impfstoffe zu einem festgelegten, stark reduzierten Preis  zu liefern. Somit soll die langfristige Nachfrage gedeckt und die Erschwinglichkeit des Impfstoffs in Entwicklungsländern sichergestellt werden – selbst dann, wenn die Spendengelder von GAVI oder dem AMC-Spendenfonds ausgeschöpft sind.
Prognosen gehen davon aus, dass mit diesem Pilotprojekt bis 2030 über sieben Millionen potenzielle Todesfälle bei Kindern verhindern werden könnten.

„Pfizer setzt sich dafür ein, den Zugang zu unseren Medikamenten weltweit zu verbessern.  Öffentlich-private Partnerschaften wie das AMC-Projekt  spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Verfügbarkeit von leistbaren Impfstoffen und sind somit maßgeblich für die Erzielung wesentlicher Fortschritte auf diesem Gebiet“ erklärt Christine van den Brink-Dunai, CSR-Beauftragte bei Pfizer Austria.

Der 13-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff von Pfizer wurde bereits 2010 in das Kinderimpfprogramm von Nicaragua aufgenommen,  Nicaragua war damit das erste Entwicklungsland, das ein Impfprogramm unter der Schirmherrschaft des AMC einführte. „Unser Impfstoff wurde innerhalb eines Jahres nach seiner Markteinführung in den Vereinigten Staaten und in der Europäischen Union in das Kinderimpfprogramm eines Entwicklungslandes aufgenommen“ erklärt Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer von Pfizer Österreich. „Das ist ein tolles Ergebnis, wenn man die Zeitspanne von durchschnittlich 10-15 Jahren bedenkt, die zwischen der Markteinführung neuerer Impfstoffe in westlichen Industrieländern und jener in Entwicklungsländern liegen“ so Rumler weiter. Heute ist der Impfstoff bereits in 14 von 16 Ländern erhältlich, die unter der Schirmherrschaft des AMC ein Pneumokokken-Impfprogramm eingeführt haben.

Um der steigenden globalen Nachfrage nach dem Impfstoff nachzukommen und die Produktlieferungen gewährleisten zu können, erhöht Pfizer die Produktionsleistung des Unternehmens durch Anlageinvestitionen, Prozessverbesserungen und Effizienzmaßnahmen im gesamten Liefernetzwerk. Ebenso untersucht Pfizer derzeit die Möglichkeiten für die Entwicklung einer konservierbaren Mehrfachdosen-Ampulle, die – bei Erfüllung der WHO-Kriterien und der AMC-Auswahlkriterien – eine Alternativoption für den Einsatz in Entwicklungsländern darstellen könnte.

Informationen zum Advance Market Commitment (AMC)

Unter AMC ist ein neuer Finanzierungsmechanismus für die öffentliche Gesundheit zu verstehen, der insbesondere den am wenigsten entwickelten Ländern Impfstoffe zur Verfügung stellt.  Das AMC-Pilotprojekt umfasst Impfstoffe gegen Pneumokokken-Erkrankungen. Zur Bekämpfung von Pneumokokken-Erkrankungen stellten die Regierungen von Italien, Großbritannien, Kanada, Russland und Norwegen sowie die Bill & Melinda Gates Stiftung dem AMC-Pilotprojekt 1,5 Milliarden US-Dollar zur Verfügung.  Darüber hinaus sagte die GAVI Alliance bis 2015 Mittel in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar zu.
Unternehmen, die sich am AMC-Projekt beteiligen möchten, müssen sich langfristig verbindlich verpflichten, die Impfstoffe zu nachhaltigen Preisen GAVI-qualifizierten Ländern zur Verfügung zu stellen, nachdem die Mittel der Geldgeber erschöpft sind.
Die GAVI Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, bis zu 60 der weltweit ärmsten Länder zu unterstützen, nachdem die erforderlichen Zulassungen erfolgt sind. Die Pneumokokken-Konjugatimpfstoffe, die bestimmte Zielkriterien erfüllen, sollen bis 2015 eingeführt werden können.
Ausführlichere Informationen zum AMC finden Sie unter www.vaccineamc.org.

Pneumokokken-Erkrankungen

Pneumokokken sind Bakterien, die sich in den oberen Atemwegen ansiedeln und zu unterschiedlichen, schweren Erkrankungen führen können. Sie umfassen unter anderem in die Blutbahn eindringende (invasive) Infektionen wie Blutvergiftungen (Sepsis) und Hirnhautentzündungen (Meningitis) sowie nicht invasive Erkrankungen wie Lungenentzündung (Pneumonie) und akute Mittelohrentzündung (Akute Otitis Media). Pneumokokken-Erkrankungen gehören zu den folgenschwersten Erkrankungen, die durch eine Impfung vermeidbar wären und führen weltweit pro Jahr zu mehr als 1,5 Millionen Todesfällen.1 Schwere Infektionen bedrohen insbesondere Kinder jünger als 5 Jahre und Erwachsene über 50 Jahre.

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier - und das schon seit über 160 Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche (2010: 9,4  Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise Entzündungskrankheiten, Krebs, Schmerz oder bei Impfstoffen. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Mitarbeiter daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer ist in über 150 Ländern mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 67,8 Milliarden US-Dollar.
In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte sowie Tiergesundheit. Das Produktportfolio umfasst innovative Originalpräparate und patentfreie Produkte einschließlich Generika. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at


1 World Health Organization. Global Immunization Data; January 2008 2 Im März 2010 gab Pfizer Inc. bekannt bis zu 300 Millionen Dosen des Impfstoffs unter der Schirmherrschaft des AMC für Pneumokokken-Impfstoffe zur Verfügung zu stellen.
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Nähere Informationen

 
  • Mag. Claudia Handl

    Director Public Affairs

     

    Pfizer Corporation Austria

    Floridsdorfer Hauptstr. 1, 1210 Wien

     

    Telefon: 00 43 15 21 15 853
    E-Mail: presse.austria@pfizer.com

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