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Medikamentenfälschungen
Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat das Volumen an gefälschten Arzneimitteln stark zugenommen. Zwischen 2005 und 2007 stieg die Anzahl gefälschter Medikamente, die an den Grenzen der Europäischen Union beschlagnahmt wurden, um 630 Prozent. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind die Hälfte aller Arzneimittel, die heute über das Internet auf illegalen Websites ohne Angabe einer Anschrift angeboten werden, Fälschungen. Andere Zahlen deuten darauf hin, dass es etwa 90 Prozent sind.
Gefälschte Arzneimittel können gesundheitsgefährdende Stoffe wie Rattengift, Borsäure und Bleifarbe enthalten. Die Anti-Counterfeiting (engl. „gegen das Fälschen“) Taskforce der Weltgesundheitsorganisation und INTERPOL arbeiten auf internationaler Ebene gemeinsam daran, illegale geschäftliche Transaktionen aufzuspüren und zu beenden. Zudem führt Pfizer derzeit verschiedene Maßnahmen zur Patientensicherheit und zum Schutz vor Fälschungen ein, wie z. B. manipulationssichere Verpackungen und Hightech-Etiketten.
Riskantes Geschäft
„Cracking Counterfeit Europe“, ein von Pfizer in 14 europäischen Ländern in Auftrag gegebener Bericht, weist auf einen massiven Schwarzmarkthandel mit gefälschten Arzneimitteln hin. Jede fünfte der 14.000 in dieser Studie befragten Personen gab zu, verschreibungspflichtige Arzneimittel aus nicht zulässigen Quellen zu kaufen. Hochgerechnet ergibt dies eine Summe von 77 Millionen Menschen in Europa.
Sicherheit unserer Arzneimittel gewährleisten
Die Lieferkette von Arzneimitteln ist komplex. Pfizer arbeitet eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um Verfahren einzuführen, die eine rechtmäßige Lieferkette schützen und gewährleisten, dass nur Original-Arzneimittel auf den Markt kommen.
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