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Manche Lebensmittel und Getränke können die Wirkung von Medikamenten verändern
Ebenfalls unter „Wechselwirkungen“ oder unter dem Punkt „Bei Einnahme des Medikamentes zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken“ im Beipackzettel finden Sie Hinweise, wie sich ein Medikament mit dem Verzehr von bestimmten Speisen und Getränken verträgt. Sollten spezielle Lebensmittel und Getränke besondere Maßnahmen erfordern, erfahren Sie es hier. Verzichten Sie auf die genannten Produkte, wenn es im Beipackzettel empfohlen wird.
Am besten ein Glas Wasser nehmen
Nehmen Sie Ihr Medikament am besten mit einem Glas Wasser (etwa 150 bis 200 Milliliter) ein, um es gut „herunterzuspülen". Wenn im Beipackzettel von „reichlich Flüssigkeit“ die Rede ist, dann sind Sie mit einem Glas Wasser auf der sicheren Seite.
Vorsicht bei Milch und Milchprodukten
Milch und Milchprodukte wie Käse, Quark oder Joghurt behindern die Aufnahme bestimmter Arzneimittel im Magen oder Darm. Die Medikamente werden dann verdaut und mit dem Kot ausgeschieden, bevor sie überhaupt ihre Wirkung entfalten können. Dies ist vor allem bei bestimmten Antibiotika bekannt.
Sollte sich Ihr Arzneimittel nicht mit Milchprodukten vertragen, finden Sie einen entsprechenden Hinweis im Beipackzettel. Schlucken Sie das Medikament am besten mit Wasser. Lassen Sie in diesem Fall vor und nach der Einnahme mindestens zwei Stunden vergehen, bis Sie wieder Milch und Milchprodukte zu sich nehmen.
Alkohol meiden
Alkohol kann die Wirkung von Medikamenten verstärken. Bei einigen Arzneimitteln müssen Sie deshalb während der Behandlung vollständig auf Bier, Wein und Co. verzichten, z. B. bei bestimmten Schlaf- und Beruhigungsmitteln.
Bei anderen Arzneien müssen Sie einen bestimmten zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme des Arzneimittels und dem Trinken von Alkohol einhalten.
Verzicht auf koffeinhaltige Getränke
Manche Medikamente stören den Abbau von Koffein im Körper. Wenn Sie diese Medikamente zusammen mit koffeinhältigen Getränken einnehmen, dann kann dies zum Beispiel zu Schlafstörungen oder Nervosität führen. Außerdem gibt es Medikamente, deren Wirkung durch Koffein verstärkt wird, z. B. bestimmte Schmerzmittel.
Steht im Beipackzettel ein Hinweis, dass Ihr Medikament sich nicht mit Koffein verträgt, dann verzichten Sie während der Behandlung lieber auf Kaffee, Schwarzen und Grünen Tee, Matetee, Cola, Energydrinks oder Spezi.
Auch Grapefruitsaft kann seine Tücken haben
Grapefruitsaft enthält Bestandteile, die den Abbau von speziellen Medikamenten verändern können. Der Saft der Grapefruit kann so die Wirkung dieser Medikamente beeinflussen.
Wenn Ihr Arzneimittel nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden soll, dann trinken Sie während der Behandlung möglichst überhaupt keinen Grapefruitsaft.
Viele Nahrungsmittel haben Wechselwirkungen mit Medikamenten
Viele weitere Lebensmittel können die Wirkung von verschiedenen Medikamenten verändern. Zum Beispiel kann Gemüse wie Spargel oder Spinat, das viel Vitamin K enthält, die Wirkung blutverdünnender Medikamente abschwächen. Der Verzehr von Lakritze kann die Wirkung von entwässernden Arzneien verstärken. Ist das der Fall, finden Sie im Beipackzettel einen Hinweis darauf.
Hinweise:
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