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Höchster Etat der Pharmabranche

Im Bereich Forschung und Entwicklung konzentriert sich Pfizer auf die Entdeckung und Entwicklung von Arzneimitteln, die bedeutende medizinische Fortschritte darstellen. Forscher- und Pioniergeist hat Pfizer seit seiner Entstehung begleitet. Stetiges Engagement in der Forschung über Jahrzehnte hinweg ist die Grundlage des heutigen Erfolges. Bereits in den 70er Jahren flossen an die 20% des Umsatzes in die Entwicklung neuer Präparate.

Forschungslabor mit 3 Mitarbeitern
Forschung und Entwicklung
Fassade des Forschungszentrums in Groton
Forschungszentrum in Groton

Forschungslabors haben sich seit der Zeit von Karl Pfizer und Karl Erhart wesentlich verändert. Heute stehen ganzen Teams von Forschern neue Technologien wie Computersimulation von Arzneimolekülen, Robotik und 3D-Chromatographie zur Verfügung, um neue Arzneimittel zu entwerfen und zu testen. Zudem ermöglichen es neue bahnbrechende Technologien den Wissenschaftlern, die zugrundeliegenden genetischen und biochemischen Ursachen für Erkrankungen zu erforschen und letztendlich zu entschlüsseln - ein entscheidender Schritt nach vorne, der eine ganz neue Generation von Therapeutika hervorbringen wird.

Bahnbrechende Technologien

Die Entwicklung modernster Arzneimittel ist nur möglich durch die Nutzung und kreative Weiterentwicklung der neuesten Technologien in der medizinischen und pharmazeutischen Grundlagenforschung. In den Pfizer-Labors La Jolla, Kalifornien / USA, wenden Forscher zum Beispiel eine hochspezialisierte Röntgen-Kristallographie-Technik an, um die dreidimensionalen Strukturen bedeutender biologischer Rezeptoren zu bestimmen: ein Schritt mehr zur Entwicklung neuartiger Moleküle für Arzneistoffe mit hoher pharmakologischer Wirkung.
 
Eines der bedeutendsten Forschungsverfahren, das heute in der Pharmaziebranche angewendet wird, wurde in den Labors von Pfizer entwickelt. Aufbauend auf eine umfassende Bibliothek an chemischen Verbindungen - ein Ergebnis der jahrzehntelangen Forschungstätigkeit des Unternehmens, entwickelten die Forscher von Pfizer in den 80er Jahren ein automatisiertes Verfahren, um diese Datenbanken optimal nützen zu können. Die auf Computer und Robotiksystemen basierende Technologie, das "High-throughput Screening", erlaubt es den Forschern hunderttausende chemische Verbindungen hocheffizient und schnell in bezug auf eine Zielkrankheit zu untersuchen, um gezielt die vielversprechendsten Kandidaten für die Entwicklung eines neuen Produktes auszumachen.

Landkarte mit weltweiten Standorten des Unternehmens

Forschung als Schlüssel zum Erfolg

State-of-the-Art zu sein erfordert hohe Investitionen in die Forschung. In konkreten Zahlen heißt dies, dass allein im Jahr 2006 von Pfizer 7,8 Milliarden USD in Forschung und Entwicklung investiert wurden. Mit diesem weltweit höchsten Etat der Pharmabranche - übrigens dem dritthöchsten unter allen Unternehmenszweigen - entwickeln mehr als 12.000 Forscherinnen und Forscher innovative Arzneimittel, die in vielen Fällen lebensrettend wirken, zumindest aber zu einer Linderung von Krankheitsbildern und einer Verbesserung der Lebensqualiät beitragen. Momentan befinden sich mehr als 170 Substanzen in der Forschungspipeline. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Humanmedizin, wo Pfizer schon heute Marktführer bei rezeptpflichtigen Medikamenten ist.

 

Abbildung: Pfizer Forschungsstätten weltweit

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Letzte Änderung: 
09.03.2010