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Ob Tabletten, Kapseln, Wirkstoffplaster oder Arzneimittel in flüssiger oder Spritzenform, der richtige Umgang mit Medikamenten ist wichtig. Doch was macht man damit, wenn man sie nicht mehr braucht oder das Haltbarkeitsdatum überschritten ist. Faste jede oder jeder Fünfte wirft seine alten Medikamente in Tabletten- oder Kapselform in den Restmüll, ein Viertel leert flüssige Arzneimittel einfach in die Toilette, ins Waschbecken oder in den Restmüll. Pflaster mit medizinischen Wirkstoffen, Spritzen und Nadeln landen ebenfalls oft im Restmüll. Das ist falsch. Das Problem? Kinder und Haustiere können die falsch entsorgten Medikamente finden und versehentlich einnehmen. Außerdem belastet man durch die falsche Entsorgung von Medikamenten die Umwelt. Um unsere Gewässer, Tier- und Pflanzenwelt zu schützen, muss so gut wie möglich vermieden werden, dass Arzneimittel in die Umwelt gelangen. Deshalb ist es besonders wichtig, alte Medikamente richtig zu entsorgen. Das geht ganz einfach. Bringen Sie Flaschen, Tabletten und Pflaster z.B. in einem Beutel oder der Verpackung sowie Spritzen und Nadeln in einem entsprechenden durchstichsicheren Behälter zurück in die Apotheke oder zur Problemstoffsammelstelle. Verbandstoffe wie Mullbinden und Wundauflagen oder normale Wundpflaster ohne medizinischen Wirkstoff können Sie guten Gewissens einfach über den Restmüll entsorgen. Noch ein Tipp zum Schluss. Überprüfen Sie Ihre Hausapotheke regelmäßig und achten Sie auf das Haltbarkeitsdatum auf der Arzneimittelpackung, damit Sie im Ernstfall wirksame Medikamente haben. Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen haben, Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Ihr Apotheker bzw. Ihre Apothekerin hilft Ihnen gerne.