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Sie sind die rechte Hand des Immunsystems und schützen uns vor gefährlichen Eindringlingen: Impfungen. Doch was genau passiert bei einer Impfung im Körper? Wir haben es uns angesehen.

Das Immunsystem wacht über unsere Gesundheit. Es ist sozusagen die Polizei in unserem Körper und für hochkomplexe Abläufe zuständig. Unter anderem hat es die Aufgabe, unter den unzähligen Mikroorganismen, die täglich in unseren Körper eindringen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Es gilt Erreger wie z.B. Viren oder Bakterien zu erkennen und abzuwehren, falls sie für den Körper gefährlich werden. Bedrohliche Erreger kann sich unser Immunsystem merken, indem es Gedächtniszellen bildet. Durch sie kann der Körper beim nächsten „Angriff“ schnell und gezielt reagieren. Oft muss der Körper die Krankheit allerdings erst durchmachen, bevor er Gedächtniszellen bilden kann. Und das kann bei schweren Infektionserkrankungen äußerst gefährlich sein.

 

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Impfstoffe helfen unserem Abwehrsystem, Gedächtniszellen zu bilden – aber ohne das Risiko eines Krankheitsausbruches. Durch eine Impfung werden dem Organismus die Krankheitserreger quasi „vorgestellt“. Denn bei einer aktiven Impfung werden abgetötete oder abgeschwächte Krankheitserreger, die selbst keine ernsthafte Erkrankung mehr verursachen können, verabreicht – oder auch nur Bruchstücke von Erregern. Vom Immunsystem werden sie trotzdem erkannt. Es kann vorausschauend mit der Bildung von Antikörpern und Gedächtniszellen reagieren. Der Körper ist gewappnet, der Erreger kann ihm nichts mehr anhaben. 

Grafik so funktioniert die FSME ImpfungKleiner Stich mit großer Wirkung – am Beispiel der FSME-Impfung

PP-PFE-AUT-0309/08.2017

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