Inhaltsbereich überspringen

Antibiotika-Resistenzen verhindern: Richtige Einnahme zählt!

 – 

Die WHO bezeichnet die Zunahme an Antibiotika-Resistenzen als „fundamentale Bedrohung“. Im Rahmen der heurigen World Antibiotic Awareness Week von 13.-19. November 2017 will die internationale Gesundheitsbehörde daher unter dem Motto „Think twice. Seek advice“ für einen sorgsamen Umgang bei der Antibiotika-Einnahme sensibilisieren. Denn die leichtfertige, unkritische oder ungenaue Verabreichung eines der kostbarsten Mittel der Medizin hat diese Situation entstehen lassen. Pfizer unterstützt dieses Engagement der WHO und informiert darüber, was bei der Einnahme beachtet werden muss.

Der Einsatz von Antibiotika ist eigentlich nur für schwerwiegende bakterielle Infektionen vorgesehen. Während der letzten Jahrzehnte wurden diese potenten Arzneimittel allerdings zunehmend unreflektiert und sorglos verabreicht. Dazu kommt, dass Patienten sie häufig nicht richtig einnehmen – etwa jeder zweite setzt die Therapie zu früh ab, obwohl Erreger noch nicht vollständig eliminiert sind. Das führte zu einer Zunahme bakterieller Krankheitserreger, die gegenüber Antibiotika unempfindlich geworden sind. „Manche Bakterien haben gelernt sich an Antibiotika anzupassen. Dadurch können sie wieder ungehindert wachsen und werden zu einer neuen Herausforderung im medizinischen Alltag“, erklärt Dr. Sylvia Nanz, Medical Director bei Pfizer Österreich, die Situation.

Vier Tipps zur richtigen Antibiotika-Einnahme

1. Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Bei einer viralen Infektion (z.B. einfache Erkältung oder Grippe) sind sie wirkungslos! 
2. Achtung bei pflanzlichen Arzneimitteln. Während der Einnahme von Antibiotika sollte man darauf achten, dass bestimmte pflanzliche Arzneimittel die Antibiotika-Wirkung beeinträchtigen können.
3. Kein Alkohol oder Grapefruitsaft. Ihre Inhaltsstoffe können die Antibiotika-Konzentration im Körper erhöhen, sodass das Risiko für Nebenwirkungen steigt.
4. Kann die Pille beeinflussen. Antibiotika können die Zuverlässigkeit der Antibabypille beeinträchtigen.

Pfizer hat zu diesen Empfehlungen auch ein Video produziert, das unter https://www.youtube.com/watch?v=RZ_WBvyWeJ0 abrufbar ist. Weiters hat das Pharmaunternehmen bilinguale Infoblätter zur Anwendung von Medikamenten in acht Sprachen herausgegeben, denn manchmal scheitert die korrekte Einnahme auch aufgrund von Verständigungsproblemen. Die Infoblätter gibt es kostenlos zum Download unter www.pfizer.at/bilingual. 

Pfizer forscht an neuen Wirkstoffen

Aufgrund steigender Resistenzen werden neue Antibiotika dringend gebraucht. Die WHO forderte Pharmaunternehmen und Forscher daher auf, sich auf die Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen schwere  Infektionen zu konzentrieren. Pfizer engagiert sich bereits seit Jahrzehnten im Bereich der Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten. „1944 gelang es Pfizer als erstes Unternehmen, Penicillin in großen Mengen zu produzieren. Heute beinhaltet das Pfizer-Portfolio weltweit über 100 Antiinfektiva. In Österreich stehen ca. 20 Antibiotika bzw. Antimykotika zur Behandlung diverser Bakterienstämme und Pilze zur Verfügung“, informiert Nanz über das Engagement des Unternehmens. Erst im Frühjahr 2017 wurde ein neues Antibiotikum auf den österreichischen Markt gebracht, das gezielt auch gegen bereits resistente Bakterien wirkt. Ein weiteres Antibiotikum befindet sich in Entwicklung.

Mit Impfungen Infektionen vorbeugen

Pfizer setzt sich auch für die Prävention von Infektionskrankheiten ein, etwa mit den Impfstoffen zum Schutz vor Pneumokokken-Erkrankungen oder Meningokokken-Infektionen. Erforscht werden aktuell zwei weitere Impfstoffe zur Vorbeugung von bakteriellen Infektionen, ausgelöst durch Staphylococcus aureus bzw. Clostridium difficile. Damit möchte man zukünftig besonders Infektionen im Spitalsbereich bekämpfen. „Impfstoffe präventiv gegen typische Krankenhauskeine einzusetzen, ist ein ganz neuer medizinischer Ansatz. Gelingt er, könnten wir damit die steigende Herausforderung von Infektionen im Spitalsbereich besser in den Griff bekommen“, erklärt Nanz. 

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 97.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten wie Krebs, Rheuma oder Schmerz. Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 52,5 Milliarden US-Dollar. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 520 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at.

PP-PFE-AUT-0381/11.2017

Pressekontakt

Natalie Kager, MA

External Communications Manager 

Pfizer Austria
Tel.: 00 43 1 521 15 854
Mobil: 00 43 67 68 92 96 85 4
Mail: presse.austriapfizer.com