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„Es geht um mich!“: Neue Initiative von und für Patientinnen mit Brustkrebs

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Die Diagnose Brustkrebs ist ein Schock, speziell im fortgeschrittenen Stadium. Zu den Zukunftsängsten kommen zahlreiche Fragen nach Behandlungsoptionen, Bewältigung von Krankheit und Alltag sowie sich verändernde Lebensperspektiven. Brustkrebspatientinnen haben nun mit Unterstützung von Pfizer umfassende Antworten rund um Diagnose und Therapieoptionen sowie die neuen Herausforderungen in vielen Bereichen des Lebens formuliert. Die neue Webseite www.esgehtummich.at sowie das dazugehörende Handbuch sollen Patientinnen als persönlicher Ratgeber und Begleiter in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen.

Brustkrebs ist die häufigste onkologische Erkrankung bei Frauen. Knapp 5.500 Österreicherinnen sind jedes Jahr mit dieser Diagnose konfroniert.1 Haben sich die Krebszellen noch nicht auf andere Bereiche des Körpers ausgebreitet, ist die Aussicht auf Heilung gut. Jedoch greift die Erkrankung bei rund 30 Prozent aller Patientinnen im Laufe der Zeit auf andere Organe über und gilt damit als unheilbar – man spricht in diesem Fall von metastasiertem Brustkrebs.2 „Wenn Frauen erfahren, dass sie an metastasiertem Brustkrebs erkrankt sind, oder dass der Krebs mit Metastasen zurückgekehrt ist, ist das zumeist ein Schock. Die größte Herausforderung für sie ist es, mit der Diagnose zurechtzukommen“, so Dr. Tobias Eichhorn, Leiter der onkologischen Abteilung bei Pfizer Österreich. In diesem Moment tauchen neben Fragen zu Behandlungsoptionen auch viele nicht-medizinische Fragen auf, die oft weder der Arzt noch Familienangehörige beantworten können.

Handbuch und Webseite unterstützen Krankheitsbewältigung

Die Initiative „Es geht um mich!“ hat das Ziel, möglichst viele dieser Fragen verständlich, umfassend und offen zu beantworten. Dazu haben sich auf Initiative von Pfizer Brustkrebspatientinnen aus verschiedenen Ländern, darunter auch aus Österreich, zusammengeschlossen. „Gerade zum Thema metastasierter Brustkrebs gibt es wenig Information, die speziell auf die Bedürfnisse der betroffenen Frauen eingeht“, so Eva Schumacher-Wulf, Brustkrebs-Patientin, Herausgeberin des Brustkrebsmagazins „MammaMia!“ und Mitbegründerin der „Es geht um mich!“-Initiative. „Da wir viel Kontakt zu Frauen mit metastasiertem Brustkrebs haben, wissen wir um die zahlreichen Fragen und Gefühle Bescheid, die diese schreckliche Diagnose mit sich bringt. Wir wollten deshalb eine authentische Informationsquelle schaffen, die möglichst viele dieser offenen Themen abdeckt, damit Frauen mit Brustkrebs ihr Leben wieder in den Griff bekommen sowie neue Kraft und Hoffnung schöpfen können.“ 

In dem umfangreichen Handbuch sowie auf der Webseite www.esgehtummich.at werden in den Kapiteln „Meine Diagnose“, „Meine Behandlung“, „Meine Gefühle“, „Meine Gesundheit“, „Meine Familie und Freunde“ und „Mein Beruf“ detaillierte Informationen, Antworten auf die drängendsten Fragen sowie Tipps für den täglichen Umgang mit der Erkrankung gegeben. Eine Ärztin hat die Inhalte auf ihre medizinische Richtigkeit hin überprüft und ihre Expertise eingebracht. Weiteres findet man im Handbuch eine Liste mit hilfreichen Servicestellen und Informationsquellen, zum Beispiel Verweise zu Selbsthilfegruppen und Anlaufstellen für rechtliche sowie finanzielle Auskünfte. Ein Glossar erklärt darüber hinaus die wichtigsten Fachbegriffe. Auf der Webseite steht unter „Fragen an meinen Arzt“ zusätzlich ein umfassender Fragebogen zum Download zur Verfügung, der zur Vorbereitung auf das Arztgespräch dienen kann. 

Die Informationen im Handbuch und auf der Webseite ersetzen nicht das ärztliche Gespräch. Sie sollen eine wertvolle Unterstützung für die Bewältigung der Krebserkrankung sein und betroffene Frauen mit wichtigen Tipps bei Sorgen und Bedenken, wie es nun weitergehen soll, begleiten. 

Hinweis: Das Handbuch kann kostenlos über die Webseite www.esgehtummich.at bestellt werden.

Zusatz-Tipp: App EmotionSpace – Es geht um meine Gefühle

In Zusammenarbeit mit Patientinnen hat Pfizer auch eine App entwickelt, die Brustkrebspatientinnen dabei unterstützten soll, mit den Höhen und Tiefen ihrer Gefühlswelt umzugehen. „EmotionSpace“ gibt Anregungen und Tipps, um die Gemütslage positiv zu beeinflussen und besser mit den eigenen Gefühlen umgehen zu können. Zudem hilft sie dabei, bei Bedarf Kontakt zu anderen betroffenen Frauen aufzubauen. Die App ist zum kostenlosen Download im App Store und unter Google Play zur Verfügung. Mehr Informationen zu EmotionSpace finden Sie unter www.emotionspace.at

Mit diesen Services möchte Pfizer Oncology Krebspatientinnen abseits von innovativen Therapieoptionen bei der Bewältigung ihrer Krankheit unterstützen. „Unsere Services sind sorgsam ausgewählt und werden gemeinsam mit Betroffenen und Experten erarbeitet, um Patientinnen deutlich spürbare Verbesserungen zu bringen“, erklärt Dr. Tobias Eichhorn. „Es geht es um die Patienten und darum, dass sie ihr Leben gut leben können – denn jeder Tag ist wertvoll.“

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 97.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln, produzieren und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten wie Krebs, Rheuma oder Schmerz. Der Unternehmens-Hauptsitz von Pfizer liegt in New York. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 520 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at oder folgen Sie uns auf Twitter unter @pfizeraustria

Literatur
1 Statistik Austria; http://statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/gesundheit/krebserkrankungen/brust/index.html
2 O'Shaughnessy J. Oncologist. 2005;10:20-29

    

PP-PFE-AUT-0428/02.2018

Pressekontakt

Natalie Kager, MA

External Communications Manager 

Pfizer Austria
Tel.: 00 43 1 521 15 854
Mobil: 00 43 67 68 92 96 85 4
Mail: presse.austriapfizer.com