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Neue Initiative „Meine Medizin. Mein Beitrag.“

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Umfrage deckt Wissenslücken vor allem bei Lagerung und Entsorgung von Medikamenten auf. Pfizer will Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten schärfen und informiert über soziale Medien.

Die österreichische Bevölkerung hält sich für gut informiert, was ihren Umgang mit Medikamenten betrifft. Das zeigt eine neue Umfrage1, die das pharmazeutische Unternehmen Pfizer durchführen ließ. Fragt man genauer nach, stellt sich heraus, dass es durchaus Aufklärungsbedarf gibt, wie Arzneimittel richtig beschafft, gelagert, eingenommen und entsorgt werden. Pfizer will sich in den nächsten Monaten diesen Themen verstärkt widmen und startet die Initiative „Meine Medizin. Mein Beitrag.“ Über die sozialen Medien des Unternehmens soll der verantwortungsvolle Umgang mit Arzneimitteln von der Beschaffung bis hin zur sachgerechten Entsorgung gefördert werden.

Medikamente helfen uns dabei, unsere Gesundheit zu erhalten, sie wiederherzustellen oder Krankheiten zu bekämpfen – sie haben somit sowohl einen hohen Wert für jeden einzelnen Menschen als auch für die Gesellschaft. Eine wichtige Voraussetzung, dass Arzneimittel ihre Aufgabe bestmöglich erfüllen können, ist der richtige Umgang mit ihnen – beginnend bei der Beschaffung, über die Lagerung und Einnahme bis hin zur Entsorgung.

Wie hoch das Bewusstsein für einen gewissenhaften Umgang mit Medikamenten ist und wie es um das tatsächliche Wissen dazu bestellt ist, wurde nun in einer Umfrage1 erhoben. Die Ergebnisse zeigen: Die österreichische Bevölkerung hat großes Vertrauen in sich selbst, wenn es um ihre Kompetenz im Umgang mit Medikamenten geht. Knapp 9 von 10 (88%) der Befragten fühlen sich selbst „gut“ über den Umgang mit Medikamenten informiert. Anderen hingegen traut man deutlich weniger zu: Auf die Frage nach der Einschätzung des Bewusstseins in der Bevölkerung, wird weniger als der Hälfte (44%) ein „sehr hohes“ oder „hohes“ Bewusstsein für eine sorgfältige und nachhaltige Verwendung von Medikamenten attestiert.

Aufklärungsbedarf vor allem bei Lagerung & Entsorgung

Dem Großteil der Befragten ist klar, dass rezeptpflichtige Medikamente ausschließlich in der Apotheke besorgt werden sollen. Auch worauf man bei der Einnahme achten soll, ist den meisten bekannt. Mögliche Wechselwirkungen sind jedoch deutlich seltener Thema. Nur jede*r Zweite (49%) erkundigt sich aktiv über die parallele Einnahme von rezeptpflichtigen Medikamenten in Kombination mit rezeptfreien Produkten aus der Apotheke. Über den möglichen Einfluss von Getränken, wie beispielsweise von Grapefruitsaft oder alkoholhältigen Getränken, gibt es wenig Wissen.

Dass hohes Wissen allerdings nicht automatisch richtiges Handeln zur Folge hat, zeigt sich bei der Aufbewahrung von Medikamenten: Obwohl den meisten Befragten (83%) klar ist, dass beispielsweise die Temperatur ein wichtiges Kriterium einer sachgerechten Lagerung von Arzneimitteln ist, bewahren knapp 3 von 10 (28%) der Befragten ihre Arzneimittel im Badezimmer auf. Gerade an jenem Ort, der häufig eine hohe Feuchtigkeit und Wärme aufweist, was die Wirkung der Medikamente verändern kann.

Richtiggehend bedenklich sind allerdings die Angaben zur Entsorgung: Fast jede*r Fünfte (18%) wirft Medikamente in Tabletten- oder Kapselform in den Restmüll, 25 Prozent leeren flüssige Arzneimittel in die Toilette, ins Waschbecken oder in den Restmüll. 27 Prozent aller Spritzen und Nadeln und drei Viertel (73%) aller Pflaster mit medizinischen Wirkstoffen landen ebenfalls im Restmüll. „Das sind ernst zu nehmende Erkenntnisse“, zeigt sich Prof. Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer von Pfizer Österreich, besorgt. „Die Umfrage hat uns den dringenden
Aufklärungsbedarf vor allem bei der Entsorgung von Medikamenten vor Augen geführt. Dem wollen wir uns annehmen, aber auch über andere wichtige Themen zur richtigen Verwendung eines Arzneimittels informieren.“

Pfizer startet neue Initiative „Meine Medizin. Mein Beitrag“

Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Pfizer ist es, Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten zu schaffen. Im Rahmen einer Social Media-Kampagne möchte das Unternehmen darüber informieren, wie man Medikamente richtig einsetzt, aufbewahrt und entsorgt. „Die Kampagne spricht an, was man selbst tun kann, um wirksame Medikamente zu haben und wie jede*r einzelne einen Beitrag leisten kann“, so Rumler und erklärt: „Dafür ist es wichtig, dass verstanden wird, wie das funktioniert. Die Informationen werden daher in leicht verständlichen Häppchen über unsere Social Media-Kanäle auf Facebook, Twitter oder LinkedIn in regelmäßigen Abständen geteilt. So leisten wir unseren Beitrag!“

1 MAKAM Research: Telefonische Repräsentativbefragung bei 500 Österreichern ab 15 Jahren, April 2020

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 90.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln, produzieren und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, chronisch-entzündlichen Erkrankungen, seltenen Erkrankungen und Infektionen. Der Unternehmens-Hauptsitz von Pfizer liegt in New York.

In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 500 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at oder folgen Sie uns auf Twitter unter @pfizeraustria.

Pressekontakt

Mag. Sabine Sommer

Senior Manager External Communication & Media Relation

Pfizer Austria
Tel.: 00 43 1 521 15 853
Mobil: 00 43 664 536 83 82
Mail: presse.austriapfizer.com