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Pfizer erweitert Venture-Investment um 600 Millionen Dollar

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Pfizer Inc. hat aktuell bekannt gegeben, über Pfizer Ventures, den unternehmenseigenen Geschäftsbereich für Venture-Investments, zusätzliche 600 Millionen US-Dollar in biotechnologische Unternehmen und andere Firmen mit Wachstumspotential zu investieren. Neben der erhöhten Finanzierung baut Pfizer auch sein Venture-Investment-Team aus. Es soll Expertise in den Bereichen Venture-Capital-Investitionen, Geschäftsentwicklung, Wirkstoffforschung und klinische Entwicklung einbringen.

„Durch die Ausweitung der Venture-Capital-Investitionen unter Pfizer Ventures hoffen wir, mehr Unterstützung für die Weiterentwicklung bahnbrechender Forschungsprojekte vom Konzept bis zum Produkt bieten zu können – sowohl in der Breite, als auch in der Tiefe“, sagte Dr. Barbara Dalton, Vice President, Pfizer Worldwide Business Development und Senior Managing Partner von Pfizer Ventures. „Aufbauend auf unseren bestehenden Investitionen und den bisherigen Erfolgen werden wir uns auf die Identifikation und Investition in aufstrebende Unternehmen konzentrieren, welche Wirkstoffe und Technologien entwickeln, die zu lebensverbessernden Therapien für Patienten führen können.“

Anlagestrategie im Bereich Neurowissenschaften

Pfizer Ventures wird etwa 25 % des verfügbaren Kapitals (150 Millionen Dollar) in Unternehmen investieren, die vielversprechende neurowissenschaftliche Forschungsprojekte in der frühen Phase betreiben. Durch den Einsatz eines Beteiligungsmodells ist es Pfizer möglich, eine Vielzahl an neurowissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu unterstützen. Das ist in diesem herausfordernden Bereich der Wissenschaft von entscheidender Bedeutung. 

„Indem wir die Art und Weise unserer Investition in die neurowissenschaftliche Forschung verändern, hoffen wir, eine dynamische Community an Biotech-Unternehmern unterstützen zu können, die sowohl das Verständnis der molekularen Mechanismen hinter neurologischen Erkrankungen, als auch potenzielle Behandlungen für betroffene Menschen vorantreiben“, sagte Denis Patrick, Ph.D., Vice President, Pfizer Worldwide Research and Development und Managing Partner von Pfizer Ventures. Erste Interessengebiete für Pfizer Ventures umfassen Neurodegeneration, Neuroinflammation und neuro-metabolische Störungen sowie weitere ähnliche Bereiche, in denen wissenschaftliche Durchbrüche für Patienten erzielt werden könnten.

Schon heute konzentrieren sich sechs Beteiligungen von Pfizer Ventures auf zukunftsträchtige neurowissenschaftliche Projekte, darunter Aquinnah, Autifony, Cortexyme, MindImmune, MISSION und Neuronetics. Darüber hinaus war Pfizer maßgeblich an der Gründung, Finanzierung und Lancierung des Dementia Discovery Fund (DDF) im Jahr 2015 beteiligt.

Der DDF ist ein spezieller Risikokapitalfonds, der in jüngste Wissenschaftsprojekte investiert, um neue Medikamente zur Behandlung von Demenz zu entwickeln. Seit seiner Einführung im Oktober 2015 hat der DDF eine Finanzierung von mehr als 190 Millionen Dollar aufgestellt und wichtige Fortschritte durch den Aufbau eines Portfolios an 12 Investitionen in Unternehmen und Projekte zur Entwicklung von Demenz-Medikamenten erzielt. Diese Investitionen zielen auf vielversprechende Bereiche der neurowissenschaftlichen Forschung ab, wie Mikrogliazell- und Entzündungsbiologie, mitochondriale Dynamik, Signalübertragung und Membranbiologie sowie synaptische Physiologie und Funktion.

„Pfizers Investition in Aquinnah trägt dazu bei, zwei spannende Programme zur Behandlung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) und der Alzheimer-Krankheit voranzutreiben“, sagte Dr. Glenn Larsen, Mitbegründer, Präsident und CEO von Aquinnah. „Durch die Niederlassung im LabCentral, im Pfizer-Gebäude am Kendall Square (Anm: Cambridge, Massachusetts) hat Aquinnah Zugang zu führenden wissenschaftlichen Beratern sowie zu hochmodernen technischen Einrichtungen.“

Neben dem Bereich der Neurowissenschaften wird Pfizer Ventures weiterhin in Forschungsprojekte aus verschiedenen Therapiegebieten investieren, die im Fokus von Pfizer stehen – darunter Onkologie, Entzündungskrankheiten und Immunologie, seltene Krankheiten, Innere Medizin und Impfstoffe. Unternehmen, die Technologien mit Potenzial zur Beschleunigung der Entdeckung, Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln entwickeln, werden ebenfalls berücksichtigt.

Team und Portfolio von Pfizer Ventures

Auch das Team von Pfizer Ventures, das weiterhin von Dr. Barbara Dalton geleitet wird, wird deutlich erweitert. Pfizers aktuelles Venture-Investment-Team unter der Leitung von Elaine Jones und Bill Burkoth besteht aus Denis Patrick sowie Laszlo Kiss, Margi McLoughlin, Chris O'Donnell und Nikola Trbovic. Die neue Organisation verbindet R&D Innovate, Pfizers Equity-Investitionsvehikel im Bereich Forschung und Entwicklung, mit Pfizer Venture Investments, der Venture-Investmentgruppe des Unternehmens. Das erweiterte Team ergänzt die bestehende F&E-Expertise um die Schwerpunkte der neurowissenschaftlichen Chemie und Pharmakologie.

Pfizer Ventures verwaltet derzeit ein Beteiligungsportfolio von mehr als 40 Unternehmen. Zusammen mit den bisher investierten rund 500 Millionen US-Dollar erhöht sich das verwaltete Gesamtvermögen von Pfizer Ventures auf mehr als 1 Milliarde US-Dollar. Zu den jüngsten Investitionen gehören Adapsyn Bioscience, Complexa, Cydan II, DIR Technologies, eFFECTOR Therapeutics, Jnana Therapeutics und Strata Oncology.

Details zum Team von Pfizer Ventures und zum Beteiligungsportfolio finden Sie unter www.pfizerventures.com

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 97.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln, produzieren und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, chronisch-entzündlichen Erkrankungen, seltenen Erkrankungen und Infektionen. Der Unternehmens-Hauptsitz von Pfizer liegt in New York. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 520 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at oder folgen Sie uns auf Twitter unter @pfizeraustria

PP-PFE-AUT-0488/06.2018

Pressekontakt

Natalie Kager, MA

External Communications Manager 

Pfizer Austria
Tel.: 00 43 1 521 15 854
Mobil: 00 43 67 68 92 96 85 4
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