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Pfizer Reception 2019: Medizin der Zukunft aus dem Silicon Valley

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Silicon Valley meets Vienna. Geschehen am 6. November im Rahmen der alljährlichen „Pfizer Reception“. Die traditionelle Dialogveranstaltung für Partner und Kunden des pharmazeutischen Unternehmens jährte sich heuer zum 15. Mal. Der langjährige Spiegel-Korrespondent und Experte für digitale Transformation in der Medizin, Thomas Schulz, gab Einblick, wie die amerikanische High Tech-Metropole Krankheiten besiegen und Leben verlängern will. Im Anschluss diskutierten Vertreter aus dem österreichischen Gesundheitswesen Chancen und Herausforderungen für die heimische Gesundheitslandschaft.

Alzheimer heilen, den Krebs besiegen, Jahrzehnte länger leben. So lauten die ambitionierten Ziele von Unternehmen aus dem Silicon Valley, die unser Leben radikal verändern sollen. Technikriesen wie Google und Microsoft, aber auch unzählige Start-ups entwickeln mit Milliardenaufwand eine daten-basierte Computer-Medizin. Bereits jetzt lassen sich durch neue, von künstlicher Intelligenz getriebene, Diagnosemöglichkeiten Veränderungen im Körper erkennen, bevor sie zu Krankheiten werden. Daneben versprechen spektakuläre neue Therapien, uns schon bald ein gesünderes, deutlich längeres Leben zu bescheren. 

Diese und weitere Einblicke in die „neue Welt der Medizin“ lieferte Thomas Schulz, Experte für digitale Transformation in der Medizin, im Rahmen der heurigen „Pfizer Reception“. Durch seine langjährige Tätigkeit als Korrespondent des Magazins „Der Spiegel“ kennt Schulz die kalifornische IT- und High Tech-Metropole wie seine Westentasche und verfügt über exklusive Zugänge zu den Investoren, Konzernchefs sowie Forschern der boomenden Gesundheitsbranche im Silicon Valley. Im Rahmen seines Vortrags gab er den mehr als 200 Gästen u.a. aus Politik, Industrie, Ärzte- und Apothekerschaft aber auch einen Überblick, vor welche Herausforderungen diese Gesundheitsrevolution Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen stellen wird. Denn damit jeder von der Zukunftsmedizin profitieren kann, müssen jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. „Die digitale Datenmedizin ist dabei, unser Gesundheitssystem zu revolutionieren. Wir sind darauf nicht vorbereitet", warnte der Keynote Speaker.

Digitale Medizin in Österreich: Trend erkannt oder verschlafen?
In der anschließenden Podiums-Diskussion beschäftigten sich österreichische Experten damit, inwiefern digitale Medizin schon bei uns angekommen ist. „Teilweise“, so die einstimmige Analyse. „Künstliche Organe, personalisierte Medizin, moderne Medikamente als High-Tech-Produkte: Das sind nur einige Schlagworte einer medizinischen Entwicklung, die schon passiert und uns in viel ausgefeilterer Form die nächsten Jahre und Jahrzehnte begleiten wird“, meinte ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer. Er sieht neue Technologien als Teil der Lösung, um der zunehmenden Alterung unserer Gesellschaft Herr zu werden: „Die Bevölkerung wächst, wird gleichzeitig älter und damit pflegebedürftiger. Dank medizinischer Innovationen werden im Jahr 2030 knapp 880.000 Österreicher über 80 Jahre alt sein. Die Zahl der Pflegefälle wird sich auf fast eine Million erhöhen. Die Digitalisierung kann und wird bei der Bewältigung dieser Herausforderung ein wichtiger Baustein sein.“

Mag. Julian M. Hadschieff, Vorstandsvorsitzender PremiQaMed Holding erkennt ebenfalls großes Potenzial und appellierte: „Österreichs Bevölkerung kann von den neuen digitalen Möglichkeiten massiv profitieren. Umso mehr, wenn wir die Chancen positiv aufgreifen und uns aktiv in Forschung und medizinischer Anwendung an der Weiterentwicklung beteiligen.“ Auch Dr. Irene Fialka, die in ihrer Rolle als CEO des Universitären Gründerservice INiTS und Managing Partner des „Health Hub Vienna“ auch mit vielen österreichischen und europäischen Startups in Kontakt kommt, ist überzeugt: „Digitale Medizin wird uns helfen gesünder zu bleiben und Kosteneinsparungen ermöglichen, die unser Gesundheitssystem dringend braucht. Viele Innovationen kommen aus dem Silicon Valley, aber auch in Europa und Österreich müssen wir uns nicht verstecken.“ 

Als pharmazeutisches Unternehmen arbeitet auch Pfizer intensiv an neuen Therapien, die das Leben von Patienten verbessern und verlängern werden. „Wir haben aktuell 55 neue Wirkstoffe in 96 Forschungsprogrammen in unserer Pipeline. Im Fokus stehen unter anderem moderne Immuntherapien zur besseren Behandlung von Krebs oder Gentherapien, die das Potential haben Krankheiten wie Hämophilie zukünftig mit nur einer Behandlung heilen zu können“, sagte Pfizer Austria Geschäftsführer Prof. Dr. Robin Rumler im Rahmen der Diskussion. In einer Welt, in der medizinische Behandlungsmöglichkeiten immer besser, präziser und vorausschauender werden, sei aber auch ein gesellschaftliches Umdenken gefordert, so Rumler weiter. „Damit wir als Gesellschaft in den Genuss der modernen, medizinischen Entwicklungen kommen, brauchen wir neue Modelle, die sicherstellen, dass Patienten auch Zugang zu diesen Behandlungsmöglichkeiten haben. Daran müssen wir gemeinsam arbeiten. In einem solidarischen Gesundheitswesen müssen dann auch Prävention und ein starkes Gesundheitsbewusstsein noch mehr Bedeutung bekommen.“

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 97.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln, produzieren und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, chronisch-entzündlichen Erkrankungen, seltenen Erkrankungen und Infektionen. Der Unternehmens-Hauptsitz von Pfizer liegt in New York. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 520 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at oder folgen Sie uns auf Twitter unter @pfizeraustria

Pressekontakt

Natalie Winhofer (vormals Kager), MA

Senior Manager Corporate Affairs 

Pfizer Austria
Tel.: 00 43 1 521 15 854
Mobil: 00 43 67 68 92 96 85 4
Mail: presse.austriapfizer.com