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Pfizer skizziert Fünf-Punkte-Plan im Kampf gegen COVID-19

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Dr. Albert Bourla, Vorsitzender und CEO von Pfizer, ruft die Pharma-Industrie zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die globale Pandemie auf.

Pfizer veröffentlichte aktuell einen 5-Punkte-Plan, in dem das Unternehmen die Pharma-Industrie zur Zusammenarbeit im Kampf gegen COVID-19 aufruft.

Dr. Albert Bourla, Vorsitzender und CEO von Pfizer, dazu: „In diesen beunruhigenden Zeiten setzen wir alles daran, der COVID-19-Pandemie bestmöglich zu begegnen. Wie viele andere Unternehmen arbeiten wir bei Pfizer an der Entwicklung von antiviralen Therapien, um Infizierten zu helfen, und forschen an neuen Impfstoffen, um Infektionen vorzubeugen und die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen. Wir setzen alles daran, die Entwicklung unserer eigenen antiviralen Wirkstoffkandidaten voranzutreiben und arbeiten gemeinsam mit BioNTech an der Entwicklung eines mRNA-basierten* Corona-Impfstoffes. Wir verpflichten uns dazu, innerhalb der Industrie als ein Team zu arbeiten und unsere wissenschaftliche Expertise, sowie unsere technischen Fähigkeiten und Produktionskapazitäten bestmöglich auszuschöpfen.“

Pfizer hat fünf Versprechen identifiziert, mit denen das Unternehmen Wissenschaftler bei der Entwicklung von Therapien und Impfstoffen gegen das Virus unterstützen, sowie die Industrie besser auf zukünftige Gesundheitskrisen vorbereiten will.

  1. Technologien und Wissen teilen: Bisher ist über das Virus wenig bekannt – Wissenschaftler arbeiten an einer Vielzahl von Modellen, um potenzielle Therapien und Impfstoffe zu testen. Dazu zählen die Entwicklung von zell-basierten Assays, viralen Screenings, serologischen Assays und translationalen Modellen. Pfizer wird der wissenschaftlichen Community seine hierfür relevanten Modelle auf einer Open Source Plattform zur Verfügung stellen. Außerdem wird Pfizer seine Daten und Erkenntnisse unmittelbar teilen, um die Entwicklung von möglichen Therapien und Impfstoff-Kandidaten schnell voranzutreiben.
  2. Mitarbeiter mobilisieren: Unsere Mitarbeiter sind unsere wertvollste Ressource. Pfizer hat ein internes „SWAT Team“ aus anerkannten Virologen, Biologen, Chemikern, Klinikern, Epidemiologen, Impfstoff-Experten und anderen Experten aufgestellt, die sich fortan ausschließlich auf die Pandemie konzentrieren. Dieses Team hat ein klares Ziel: die Identifikation und Entwicklung von möglichen Therapien und Impfstoffen zu beschleunigen.
  3. Expertise in der Medikamentenentwicklung nutzen: Viele kleinere Biotech-Unternehmen screenen derzeit Wirkstoffe oder vorhandene Therapien auf ihr Potenzial gegen das Virus, das COVID-19 auslöst. Einigen fehlt jedoch die Erfahrung im Bereich klinischer Entwicklungsprogramme oder komplexer Behördenanforderungen. Wir werden unsere Expertise teilen, um die aussichtsreichsten Wirkstoffkandidaten dieser Firmen zu unterstützen.
  4. Produktionskapazitäten anbieten: Sobald eine Therapie oder ein Impfstoff zugelassen ist, muss er schnell in großen Mengen produziert und weltweit verfügbar werden, um die Pandemie zu beenden. Als einer der größten Hersteller von Impfstoffen und Arzneimitteln verpflichtet sich Pfizer dazu, freie Produktionskapazitäten einzusetzen oder gegebenenfalls Produktionspläne anzupassen, damit diese lebensrettenden Therapien schnellstmöglich verfügbar werden.
  5. Zukünftig schneller reagieren können: Um zukünftigen Gesundheitsrisiken schneller begegnen zu können, wendet sich Pfizer an die Bundesbehörden in den USA, unter anderem an die National Institutes of Health (NIH), das National Institute of Infectious Diseases (NIAID) und das Center for Disease Control (CDC), um ein industrieübergreifendes Team aus Wissenschaftlern, Klinikern und Technologie-Experten aufzubauen, das zukünftig im Fall einer Epidemie schnell reagieren kann.

„In den vergangenen Jahren hat die biopharmazeutische Industrie bahnbrechende medizinische Therapien entwickelt, die Millionen Leben verlängert haben – von HIV- und Krebstherapien, bis hin zu Gentherapien, die potentiell eine Heilung für Patienten mit schwerwiegenden seltenen Erkrankungen erzielen können“, so Bourla. „Pfizer ruft alle Akteure aus dem Gesundheitsbereich dazu auf, der Krise gemeinsam zu begegnen – von großen Pharma-Unternehmen bis hin zu kleinen Biotech-Firmen, von Behörden bis hin zu akademischen Einrichtungen.“

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 90.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln, produzieren und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, chronisch-entzündlichen Erkrankungen, seltene Erkrankungen und Infektionen. Der Unternehmens-Hauptsitz von Pfizer liegt in New York. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 500 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at oder folgen Sie uns auf Twitter unter @pfizeraustria.

Pressekontakt

Mag. Sabine Sommer

Senior Manager External Communication & Media Relation

Pfizer Austria
Tel.: 00 43 1 521 15 853
Mobil: 00 43 664 536 83 82
Mail: presse.austriapfizer.com