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Pfizer und BioNTech entwickeln Impfstoffkandidaten gegen COVID-19

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Die Unternehmen entwickeln gemeinsam den mRNA*-basierten Impfstoffkandidaten BNT162 von BioNTech zur Vorbeugung einer COVID-19 Infektion. Beide Unternehmen bringen ihre Expertise und Ressourcen ein, um die Entwicklung von BNT162 zu beschleunigen. Basis der Zusammenarbeit ist eine Vereinbarung der Unternehmen aus dem Jahr 2018 zur gemeinsamen Entwicklung eines mRNA-basierten Grippe-Impfstoffs

Pfizer Inc. (NYSE: PFE, “Pfizer”) und BioNTech SE (Nasdaq: BNTX, “BioNTech”) haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung und Distribution (exkl. China) eines mRNA*-basierten Coronavirus-Impfstoffkandidaten verabschiedet. Die Unternehmen haben einen Material-Transfer und Kooperationsvertrag realisiert, der es ihnen ermöglicht, ihre Zusammenarbeit sofort zu beginnen. 

Ziel der Zusammenarbeit ist die beschleunigte Entwicklung von BioNTech‘s potenziellem COVID-19 mRNA Impfstoffprogramm, BNT162, das voraussichtlich Ende April in die klinische Testung gehen soll. Das schnelle Voranschreiten der Zusammenarbeit baut auf der bestehenden Forschungs- und Entwicklungskooperation auf, die Pfizer und BioNTech 2018 zur Entwicklung von mRNA-basierten Impfstoffen zur Vorbeugung von Grippe eingegangen sind.

„Wir freuen uns, dass die bestehende, erfolgreiche Kooperation zwischen Pfizer und BioNTech es beiden Unternehmen ermöglicht, unsere Ressourcen angesichts dieser globalen Herausforderung so schnell zu mobilisieren,” sagte Mikael Dolsten, Chief Scientific Officer und President, Worldwide Research, Development & Medical, Pfizer. „Indem wir unsere Erfahrung im Bereich der Entwicklung, Zulassung und Vermarktung von Arzneimitteln mit der mRNA-Impfstoff-Technologie und Expertise von BioNTech vereinen, bekräftigen wir unser Versprechen, schnellstmöglich und mit allen verfügbaren Kräften gegen diese Pandemie zu kämpfen.“   

„Diese globale Pandemie erfordert globales Engagement. Wir bündeln die Kräfte mit unserem Partner Pfizer, um unser Bestreben, einen COVID-19 Impfstoff für Betroffene weltweit verfügbar zu machen, zu beschleunigen“, sagte Ugur Sahin, Mitgründer and CEO von BioNTech.

Die Unternehmen planen für die gemeinsamen Aktivitäten mehrere Forschungsstandorte beider Unternehmen in den USA und in Deutschland zu nutzen. Die Zusammenarbeit der Unternehmen beginnt sofort. Innerhalb der nächsten Wochen finalisieren Pfizer und BioNTech die Details der Vereinbarung hinsichtlich finanzieller Aspekte, sowie aller Aktivitäten in Bezug auf Entwicklung, Produktion und potenzieller Vermarktung.

Am 13. März 2020 rief Pfizer die Pharma-Industrie in einem Fünf-Punkte-Plan dazu auf, sich im Kampf gegen COVID-19 einer neuen Dimension der Zusammenarbeit zu verpflichten. Informationen dazu sind auf www.pfizer.at abrufbar.

Über Pfizer

Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 90.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln, produzieren und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, chronisch-entzündlichen Erkrankungen, seltenen Erkrankungen und Infektionen. Der Unternehmens-Hauptsitz von Pfizer liegt in New York. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 500 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at oder folgen Sie uns auf Twitter unter @pfizeraustria und Facebook.

Über BioNTech

Biopharmaceutical New Technologies (BioNTech) ist ein Immuntherapie-Unternehmen, das Pionierarbeit bei der Entwicklung von Therapien für Krebs und andere schwere Krankheiten leistet. Das Unternehmen kombiniert Immunologieforschung, moderne therapeutische Plattformen und Bioinformatik-Tools, um die Entwicklung neuartiger Biopharmazeutika rasch voranzutreiben. Das diverse Portfolio an onkologischen Produktkandidaten umfasst individualisierte und „off-the-shelf“-Therapeutika auf mRNA-Basis, chimäre Antigenrezeptor (CAR)-T-Zellen, bispezifische Checkpoint-Immunmodulatoren, zielgerichtete Krebsantikörper und Small Molecules. Auf Basis seiner umfassenden Expertise bei der Entwicklung von mRNA-Impfstoffen und unternehmenseigener Produktionskapazitäten entwickelt BioNTech neben seiner Onkologie-Pipeline gemeinsam mit Partnern verschiedene mRNA-basierte Impfstoffkandidaten für eine Reihe von Infektionskrankheiten. BioNTech arbeitet Seite an Seite mit weltweit renommierten Partnern aus der pharmazeutischen Industrie, darunter Eli Lilly and Company, Genmab, Sanofi, Bayer Animal Health, Genentech (ein Unternehmen der Roche Gruppe), Genevant, Fosun und Pfizer. Mehr Information finden Sie unter: www.BioNTech.de.

*Die Verwendung von sogenannter mRNA (messenger RNA) ist ein moderner Ansatz der Impfstoffentwicklung.

Pressekontakt

Natalie Winhofer (vormals Kager), MA

Senior Manager Corporate Affairs 

Pfizer Austria
Tel.: 00 43 1 521 15 854
Mobil: 00 43 67 68 92 96 85 4
Mail: presse.austriapfizer.com