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Wissen Sie, was Rheumatoide Arthritis ist?

  

Anlässlich des Welt-Rheuma-Tages am 12. Oktober wollen wir Ihnen diese Erkrankung etwas näher bringen. Die Rheumatoide Arthritis (RA), auch chronische Polyarthritis genannt, ist eine chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung, die zu einer Zerstörung der kleinen Gelenke (Finger, Handrist, Zehen) und großen Gelenke (Hüften, Knie) führen kann. Die Krankheit zeigt einen individuell ausgesprochen variablen Verlauf – sie kann sehr mild, mit nur seltenen Schüben verlaufen, es gibt aber auch schwere Formen mit Beteiligung innerer Organe.

In Österreich sind ca. 0,5 bis 1% der Bevölkerung (Frauen 3x so häufig wie Männer) von rheumatoider Arthritis betroffen. Obwohl die Krankheit in jedem Alter zum ersten Mal auftreten kann, erkranken die meisten Menschen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr daran.

Durch eine frühzeitige Diagnose und entsprechend rasche, zielgerichtete Therapie durch den Rheumatologen können der Krankheitsverlauf und etwaige Spätfolgen günstig beeinflusst werden.

Mann hat Schmerzen in den FingernRheumatoide Arthritis © sebra

Therapieoptionen bei rheumatoider Arthritis

Für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis stehen in Österreich in erster Linie Basistherapeutika (konventionelle synthetische Antirheumatika) zur Verfügung. Führen diese Medikamente nicht zum gewünschten Therapieerfolg, gibt es eine weitere Therapieoption in Form von Biologika, die parenteral (i.v. oder subkutan gespritzt)* werden. Neu ist eine weitere Klasse an Medikamenten, sogenannte „kleine Moleküle“, die oral als Tablette eingenommen werden. 

Durch gezielte Hemmung von Zytokinen** oder Signalwegen, die eine wichtige Rolle bei entzündlichen Prozessen spielen, kann eine medikamentöse Therapie die Entzündung der Gelenke reduzieren und so Gelenkschäden vorbeugen. Durch die Abschwächung einer Entzündungsüberreaktion können Symptome wie Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken vermindert werden.

Pfizer bietet für alle Stadien der rheumatoiden Arthritis entsprechende medikamentöse Therapien an. Da nicht jede Therapie für jeden Patienten geeignet ist bzw. vertragen wird und der Verlauf der Erkrankung beim einzelnen Patienten nicht vorhersagbar ist, muss der Facharzt/Rheumatologe  gemeinsam mit dem Patienten über die individuell geeignete Therapie entscheiden. Wesentlich ist aber in jedem Fall, dies rechtzeitig zu tun.

Nähere Informationen zu rheumatischen Erkrankungen

 

   

*parenteral = wörtlich bedeutet das „am Darm vorbei“; i.v. = intravenös; subkutan = unter die Haut;
**Zytokine = Proteine/Eiweiße, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen

   

PP-XEL-AUT-0127/10.2017