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Textbeschreibung: Willi Pospischil über Psioriasis Arthritis

Es hat damit begonnen, dass 1997 ich mit recht großen Schmerzen in den Hauptgelenken wie Knie, Sprunggelenke, Ellbogen, Handwurzelgelenke in der Früh munter geworden bin und mich fast nicht bewegen habe können. Die Symptome haben soweit das Alltagsleben beeinflusst, dass man verschiedene Dinge nicht mehr, oder nur sehr schlecht machen hat können, zum Beispiel das Reiten, was damals mein wirkliches Hobby war, mit eigenen Pferden. Es ist halt immer schwieriger geworden, weil die Zügel laufen durch die Finger und die Finger haben geschmerzt, die Fingergelenke haben geschmerzt. Das war halt alles immer nur unter sehr großen Schmerzen zu bewältigen. Und ich habe mich jedes Mal schon gefürchtet, wenn ich einem Kunden die Hand geben musste und er hat zu fest zusammengedrückt, dass ich geglaubt habe, mir zerspringen da drinnen die Gelenke. Man ist sehr eingeschränkt in dem täglichen Leben. Ich bin dann bis 2003 von einem Arzt, von einem Spital zum anderen gelaufen. Niemand hat eine richtige Diagnose stellen können, niemand hat genau gewusst, was es ist. Jeder hat nur versucht, dass irgendwie mit Pulvern, oder mit Spritzen ruhig zu stellen. Dann ist es wieder ein, zwei Monate gegangen, aber gut und schmerzfrei war ich eigentlich nie. Das ist so weit gegangen, dass man schon als Hypochonder abgestempelt worden ist, bis ich das Glück gehabt habe, den Doktor Peichl kennen zu lernen, der sich dann Zeit genommen hat, sich in Ruhe hingesetzt hat, mir wirklich zugehört hat, mich ausgefragt hat: „Wann tut es weh. Wie tut es weh? Wie schaut es aus?“ Durch verschiedene Befundungen festgestellt hat, dass es Psoriasis Arthritis ist.

Aufgrund der Beschwerden und aufgrund der klinischen Untersuchung bestand für mich der Verdacht, dass das vielleicht in diese Richtung gehen könnte. Klassischerweise sind ja auch die Veränderungen im Labor äußert unspezifisch, außer Entzündungszeichen finden wir nichts. Im Prinzip ist die Diagnose vor allem eine klinische, das Beschwerdebild und die Veränderungen an der Haut.

Ich kann nur jedem Patienten empfehlen, der Tag und Nacht Schmerzen hat, einfach gleich und schnell zum Arzt zu gehen und dass man dann einfach relativ rasch auf die richtige Diagnose kommt und dass der Patient nicht so einen langen Leidensweg wie ich hinter sich hat, sondern dass es einfach rasch geht und dass dem Patienten rasch geholfen wird.

Nach der Diagnosestellung ist es extrem wichtig, gleich eine Basistherapie einzuleiten. Beim Herrn Pospischil traten aber relativ rasch nach den ersten Gaben einerseits Nebenwirkungen auf, aber auch eine gewisse Wirkungslosigkeit konnte festgestellt werden. Der nächste Schritt war die Verabreichung eines sogenannten Biologikums. Diese Substanzgruppe kann sowohl subkutan, als auch intravenös verabreicht werden. Das Besondere an dieser Substanzklasse ist ein rascher Wirkungseintritt, eine Nebenwirkungsarmut und eine ausgezeichnete Verträglichkeit.

Wir haben mit der Therapie begonnen und innerhalb kürzester Zeit haben diese Gelenksschmerzen und der Druck in den Gelenken aufgehört und mir geht es bis heute gut. Ich bin echt sehr zufrieden und mit dem Lebenswert und der Lebensqualität und es freut mich, dass es so ist.