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TEXTBESCHREIBUNG: Kinderrheuma – So macht Therapie Spaß!

Das Rheuma- Camp des österreichischen Jungend Rot Kreuzes für Kinder die unter einer chronischen rheumatischen Krankheit leiden. 

Dr. Wolfgang Emminger

Kinder mit Gelenkrheumatismus leiden unter lang andauernder Morgensteifigkeit. Es kann Stunden dauern, bis sie fit für den Tag sind, ihre Gelenke gut bewegen und Alltagstätigkeiten gut ausführen können. Oftmals gibt es Anlaufschwierigkeiten in der Schule. Sie haben Probleme sich anzukleiden, sie haben Probleme beim Essen. 
Richard Öllinger (Pfizer Austria)
Die Firma Pfizer sponsert das Rheuma-Camp seit über 10 Jahren. Die medikamentöse Therapie hat es über die letzten 15 Jahre geschafft, die Kinder vom Rollstuhl, zurück in einen aktiven Bereich zu führen. Im 3-wöchigen Camp erleben die Kinder gemeinsam mit gleichgesinnten Kindern, neben der nötigen physikalischen und medikamentösen Therapie, auch Urlaub, Freizeit und Spaß. 

Johanna Jechart (Teamleiterin Rheumacamp 2017)

Verglichen zur Therapie zu Hause, bekommen die Kinder hier eine sehr viel intensivere Therapie. Im Camp erhalten sie täglich eine Stunde Ergo- und eine Stunde Physiotherapie. Zu Hause findet das nur einmal in der Woche oder 14-tägig statt. 

Corinna Berger (Teamleiterin Rheumacamp 2017)

Das Besondere bei unserem Camp ist, dass der Fokus nicht nur auf den herkömmlichen Therapien liegt. In den Workshops steht vor allem das Spielerische im Vordergrund. Es ist auch ein Feriencamp und nicht ausschließlich ein Therapiecamp. 

Birgit Seidler (Physiotherapeutin Rheumacamp)

Wir gehen am Anfang des Camps gemeinsam mit den Kindern zum Arzt und bekommen dort die Empfehlung für die Physiotherapie. Im medizinischen Team wird besprochen, wie sich Ergotherapie und Physiotherapie ergänzen. Somit können wir die Therapien individuell gestalten. 

Maximilian Berghammer (Ergotherapeut Rheumacamp)

Funktionelles Training wird in spielerischen Übungen verpackt. Die Kinder sollen Spaß und Freude an den Therapien haben. 
Elisa Kölnberger (Physiotherapeutin Rheumacamp)
Ganz wichtig ist das Körpergefühl. Die diversen Übungen ermöglichen es den Kindern, ein besseres Gespür für ihren Körper zu entwickeln, ihn zu schätzen und dadurch selbstbewusster zu werden. 

Lara Painer (Workshop-Betreuerin / ehemaliges Rheumakind)

Ich bin schon zum 5. Mal beim Rheuma-Camp dabei und habe hier auch gelernt, selbständig mit der Krankheit umzugehen. Dies nicht zuletzt, weil ich regelmäßig am Camp teilgenommen habe. 

Richard Öllinger (Pfizer Austria)

Dieser besondere Tag heute ist eine Abwechslung zum Therapiealltag. Er soll die Kinder gedanklich weg von der Krankheit hin zum Star bringen, weil jedes Kind gerne ein Star ist! An diesem Tag ermöglichen wir es mit Verkleidung, Accessoires und Schminke vor allem die Mädchen auf den Laufsteg zu holen. 

Rebecca (Rheuma-Kind / 16 Jahre)

Im Rheuma-Camp ist man mit anderen Rheuma Kids zusammen und profitiert von der täglichen Therapie. 

Killian (Rheuma-Kind / 13 Jahre)

Im Camp habe ich im laufe der Zeit sehr viele neue Freunde gewonnen. 

Esra (Rheuma-Kind / 17 Jahre)

Die Anderen verstehen was es bedeutet Schmerzen zu haben und eingeschränkt zu sein.

Raquel (Rheuma-Kind / 11 Jahre)

Keiner hat Angst ausgeschlossen zu werden, weil alle Kinder im Camp von der Krankheit betroffen sind.