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Veronikas erfolgreicher Weg zum Rauchstopp

Veronika ist Mutter zweier Kinder und raucht im stressigen Alltag gerne eine entspannende Zigarette. Natürlich weiß sie, dass Rauchen ihr und den Kindern schadet. Aufzuhören hat sie schon öfter versucht, aber immer erfolglos. Heute hat sie den jährlichen Gesundheitscheck. Ihre Hausärztin nutzt die Gelegenheit, um ihr Rauchverhalten aktiv anzusprechen. Schließlich weiß sie, dass Tabakrauchen die häufigste vermeidbare Ursache von vorzeitigem Tod ist. Und Passivrauchen schädigt insbesondere die Gesundheit von Kindern.

Die Ärztin wendet das erfolgsversprechende 5-A Prinzip an. Die fünf A‘s stehen für: Ask (Erfrage das Rauchverhalten), Advise (Gib Ratschlag zum Aufhören), Assess (Erhebe Bereitschaft zum Rauchstopp), Assist (Biete Unterstützung an) und Arrange (Vereinbare weitere Betreuung).

Im ersten Schritt fragt sie Veronika wie oft, wieviel und in welchen Situationen sie zur Zigarette greift. Sie gibt ihr den klaren Ratschlag aufzuhören und erläutert ihr die Risiken des Rauchens. Veronika denkt über ihre Zukunft nach. Sie wünscht sich eine gesunde Zukunft und ein langes Leben mit ihrer Familie. Mit dem Rauchen aufhören wollte sie ohnehin schon lange und obwohl ihr die mögliche Gewichtszunahme Sorgen macht, entscheidet sie sich für den Rauchstopp. Das aktive Nachfragen ihrer Ärztin hat ihr die Entscheidung erleichtert, genauso wie die positiven Aussichten. Die Ärztin unterstützt sie, macht ihr Mut und zeigt ihr die passenden Therapieangebote. Am wirksamsten ist eine medikamentöse Behandlung in Kombination mit verhaltenstherapeutischen Maßnahmen. Die beiden treffen eine konkrete Vereinbarung zur weiteren Betreuung für den Rauchstopp sowie zur Nachbetreuung.

Drei Monate später: Veronika ist rauchfrei. Der Rauchstopp war schwer, aber dank der professionellen Hilfestellung hat sie die Zeit gut überstanden. Zugenommen hat sie übrigens kaum.

Auch wenn es nicht beim ersten Mal klappt, Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Ihnen beim Rauchstopp helfen.