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Wir produzieren und vermarkten unsere Produkte verantwortungsvoll und informieren sowohl Patient*innen als auch Ärzt*innen über Nutzen und Risiken. Zu den gesetzlichen Grundlagen für das Handeln von Pfizer in Österreich zählt das Arzneimittelgesetz (AMG), das Arzneiwareneinfuhrgesetz (AWEG) sowie die Arzneimittelbetriebsordnung (AMBO). Darüber hinaus folgt Pfizer Austria dem Verhaltenscodex (VHC) des österreichischen Verbandes der  pharmazeutischen Industrie (Pharmig).

Medikamentenfälschung

Online-Versandhandel


Eine zunehmende Gefahr geht vom illegalen Handel mit gefälschten Medikamenten im Internet aus. Hier müssen Verbraucher*innen besonders wachsam sein: Die Internetseiten vieler Fälscher sehen seriös aus, rezeptpflichtige Medikamente werden ohne Rezept verschickt und es ist kaum ersichtlich, dass es sich um illegale Angebote handelt. In der Regel wird Originalware versprochen, geliefert werden aber Fälschungen, die man ohne Laboranalyse nicht oder kaum von den echten Medikamenten unterscheiden kann. Neben Medikamenten gegen erektile Dysfunktion werden zunehmend Mittel zur Behandlung von Krebs, HIV, hohem Cholesterin, Alzheimer, Bluthochdruck, Depressionen, rheumatischer Arthritis oder Malaria gefälscht.

Kontakt

Sollten Sie Fragen zur Echtheit von Pfizer-Produkten haben, hilft Ihnen unser Medizinisches Informationsteam gern weiter und ist montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr telefonisch erreichbar: Tel. +43 15 21 15 0

Aktiv gegen Fälscher


Pfizer-Sicherheitsexpert*innen arbeiten mit Zollfahndung, Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen, um Fälschern das Handwerk zu legen. Ein Spezialisten-Team bei Pfizer fahndet in 35 Ländern der Erde nach gefälschten Arzneimitteln. Die Mitarbeiter*innen des Teams durchsuchen regelmäßig das Internetnach einschlägigen Onlineanbietern und arbeiten eng mit Detektiv*innen und verdeckten Ermittler*innen zusammen. Zusätzlich kommen neueste Technologien zum Einsatz, um Medikamenten-Verpackungen fälschungssicher zu gestalten – zum Beispiel durch Hologramm-Etiketten. Sie werden auf die Verpackung gedruckt und ändern ihr Aussehen je nach Lichteinfall. Dieses Video hilft Ihnen zusätzlich weiter:

Auf Nummer sicher gehen


Arzneimittelfälschungen enthalten entweder gar keinen oder einen falschen Wirkstoff oder sind schlecht dosiert. Im besten Fall haben Patient*innen keinen Gesundheitsgewinn. Im schlechtesten Fall versagt die Therapie oder es können ernsthafte Nebenwirkungen auftreten. Viele Fälschungen enthalten auch giftige Wirkstoffe, die bleibende Schäden verursachen können. Im Extremfall sind sie lebensgefährlich. Diese Tipps helfen ihnen:

  • Ihr Arzt, Ihre Ärztin ist Ansprechpartner*in Nr. 1. Nur von ihm/ihr erhalten Sie ein Rezept für ein verschreibungspflichtiges Medikament. Es wird dringend davon abgeraten, ein rezeptpflichtiges Arzneimittel im Internet zu erwerben, wenn kein Rezept verlangt wird.

  • Kaufen Sie Medikamente nur in zugelassenen Apotheken. Medikamente aus „privater Hand“ oder von zweifelhaften Onlineanbietern bergen unvorhersehbare Risiken für Ihre Gesundheit.

  • Rezeptpflichtige Medikamente erhalten Sie wirklich ausschließlich nur mit Rezept als Original.

  • Nehmen Sie keine Medikamente ein, die Sie lose oder in Tüten erhalten. Seien Sie auch bei nicht vollständig verpackten Medikamenten (z.B. Blister ohne Umverpackung, fehlender Beipackzettel, unvollständiger Inhalt etc.) achtsam. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt, Ihre Ärztin oder Apotheker*in.

  • Wenn Sie eine Auslandsreise planen, decken Sie Ihren Medikamentenbedarf vorher ab.

  • Nehmen Sie keine Medikamente ein, von denen Sie nicht sicher wissen, woher sie stammen.

Nehmen Sie regelmäßig ein bestimmtes Arzneimittel ein, sind Ihnen Aussehen und andere Merkmale Ihres Präparats gut vertraut. Trotzdem sollten Sie wachsam sein und bei Auffälligkeiten umgehend Ihren Arzt, Ihre Ärztin oder Apotheker*in zu Rate ziehen. Diese Checkliste hilft Ihnen dabei:

  • Hat das Medikament plötzlich eine andere Farbe?

  • Stimmen Konsistenz und Größe?

  • Schmeckt oder riecht das Medikament anders?

  • Sieht die Verpackung anders aus (Logos, Schriften, Farben, Größe etc.)?

  • Hat sich der Beipackzettel verändert?

  • Sieht die Verpackung aus, als hätte jemand sie manipuliert?

  • Haben Sie eine Frage mit „Ja“ beantwortet?

Bitte sprechen Sie im Verdachtsfall mit Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder Apotheker*in. Vielleicht handelt es sich um eine Fälschung. Ihr Medikament könnte allerdings auch völlig legal umgepackt worden sein. Das passiert bei so genannten Parallel- oder Reimporten.

Im Ausland hergestellte Arzneimittel werden für die Anwendung in Ländern wie beispielsweise Österreich auch völlig legal umgepackt. Dabei wird die Original-Faltschachtel sowie die Packungsbeilage gegen eine andere Verpackung ausgetauscht. In jedem Fall des rechtmäßigen Umverpackens von parallel eingeführten Arzneimitteln muss auf der (neuen) Verpackung angegeben werden, von wem das Arzneimittel umgepackt worden ist. Ihr Arzt, Ihre Ärztin oder Apotheker*in kann helfen zu klären, ob es sich um einen solchen Parallelimport handelt – oder um eine Fälschung. Der Marktanteil der parallel importierten Arzneimittel im Apothekenmarkt ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Bild von einem Mikroskop

Sicherheitsrelevante Informationen und Reklamationen

Jede*r Einzelne von uns und Ihnen kann dazu beitragen, Medikamente noch sicherer zu machen, indem er Informationen über die Sicherheit, Qualität und Nebenwirkungen unserer Produkte meldet. Weltweit sind alle Pfizer-Mitarbeiter*innen verpflichtet, Nebenwirkungen, von denen sie erfahren, unverzüglich bzw. innerhalb von längstens 24 Stunden firmenintern zu melden. Dies wird strengstens kontrolliert. In regelmäßigen Schulungen werden alle Mitarbeiter*innen dazu informiert und trainiert. Sicherheitsrelevante Informationen werden an zuständige Behörden weitergeleitet und gegebenenfalls in die Produktinformationen aufgenommen.

Um Ärzt*innen, Patient*innen, Apotheker*innen und Anwender*innen die bestmöglichen Informationen zur Verfügung stellen zu können, müssen wir das Sicherheits- und Qualitätsprofil aller Pfizer-Produkte umfassend kennen und verstehen. Nach der Markteinführung von Produkten betreibt Pfizer ein genaues Monitoring, um unerwünschten Nebenwirkungen schnellstmöglich nachgehen zu können. Es ist unsere ethische Aufgabe und rechtliche Verpflichtung, kontinuierlich sicherheitsrelevante Informationen zu sammeln und auszuwerten und diese weltweit an die zuständigen Behörden weiterzuleiten sowie die verschreibenden Ärzte entsprechend zu informieren.

Nebenwirkungen können von Ärzt*innen, Patient*innen und Anwender*innen an Pfizer Austria direkt telefonisch (+43 15 21 15-0) oder per E-Mail (AUT.AEReportingpfizer.com) gemeldet werden.

Trotz strenger Qualitäts- und Sicherheitskontrollen kann es zu Qualitätsmängeln eines Produkts kommen. Unzufriedenheit mit einem Produkt kann von jedem, der davon Kenntnis erhält, persönlich, über Mitarbeiter*innen im Außendienst, per Telefon, E-Mail oder per Post an Pfizer Austria gemeldet werden. Alle Pfizer-Mitarbeiter*innen sind auf das Erkennen von Produktreklamationen geschult und  zur unverzüglichen internen Weiterleitung verpflichtet. Die Quality-Abteilung initiiert die Untersuchung jeder einzelnen Beanstandung in Zusammenarbeit mit der Produktionsstätte. Dabei stehen Ursachen und korrektive Maßnahmen im Zentrum des Interesses. All dies erfolgt in Einklang mit den geltenden gesetzlichen Regeln und bei Bedarf in enger Kooperation mit den Behörden.

Patient*innen, Ärzt*innen oder Apotheker*innen können Qualitätsmängel eines Pfizer-Produkts telefonisch unter +43 15 21 15-0 oder per E-Mail an reklamation.austriapfizer.com melden.

Pfizer Medical Information

Ärzt*innen, Apotheker*innen und Patient*innen steht das Pfizer Medical Information Service zur Verfügung. Pfizer Medical Information besteht aus einem globalen Team von Mitarbeiter*innen und bietet aktuelle, wissenschaftlich gesicherte und ausgewogene Antworten auf medizinische Anfragen zu unseren Produkten.

Auch in Österreich wird das Service gerne von Ärzt*innen, Apotheker*innen und Patient*innen genutzt. Kund*innen können sich mit medizinischen Fragestellungen telefonisch oder per E-Mail an uns wenden oder rund um die Uhr Anfragen über ein eigenes Formular im Internet an uns schicken.

Die Medical-Information-Abteilung ist telefonisch unter +43 15 21 15-0, per E-Mail unter medicalinformation.austriapfizer.com, online über unser Web-Formular auf www.pfizer.at/medinfo oder über den Kontakt mit unseren Außendienstmitarbeiter*innen erreichbar. Nähere Informationen zu unserem Service finden Sie auch unter: www.pfizer.com/medinfo.

Bild von einer Hand, die ein kleines Gefäß zur Aufbewahrung in der linken Hand hält. Mit der rechten Hand wird mit einer Pipette Flüssigkeit in das Gefäß gegeben.

PP-PFE-AUT-0767/03.2020