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Es ist uns wichtig, veränderte Bedürfnisse unserer Stakeholder zu erkennen und darauf zu reagieren. Dies ist die Grundlage für unser verantwortungsvolles Wirtschaften und für die Weiterentwicklung unserer Aktivitäten im Sinne der Nachhaltigkeit. Im Rahmen der im Herbst 2015 durchgeführten Wesentlichkeitsanalyse haben wir unsere zukünftigen Handlungsfelder, die aus interner und externer Sicht von strategischer Bedeutung für unser Unternehmen sind, analysiert.

Pfizer Austria Wesentlichkeitsmatrix

Als wesentliche Indikatoren definieren wir gemäß einer Wesentlichkeitsanalyse (Grafik rechts) die Themen als „extrem wichtig“, „sehr wichtig“ und „wichtig“ eingeschätzte Themen.

Extrem wichtig

 1 Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Konsumenten
 2 Ethisches Verhalten
 3 Verantwortungsvolle Unternehmensführung
 4 Transparenz
 5 Mittäterschaft vermeiden
 6 Einhaltung der Menschenrechte
 7 Gesundheit und Arbeitssicherheit
 8 Mitarbeiterentwicklung
 9 Schaffung von Arbeitsplätzen und beruflicher Qualifikation
10 Arbeitsbedingungen

Sehr wichtig

11 Forschung und Entwicklung in Österreich
12 Aufklärung und Bewusstseinsbildung
13 Gesellschaftliche Verantwortung in der Wertschöpfungskette
14 Datenschutz
15 Beschäftigungsverhältnisse
16 Vielfalt und Chancengleichheit
17 Zusammengehörigkeitsgefühl
18 Kundendienst, Beschwerdemanagement
19 Versorgungssicherheit
20 Compliance und Antikorruption
21 Faire Werbe­, Vertriebs­ und Vertragspraktiken
22 Nutzen für das regionale Umfeld schaffen
23 Umweltschutz
24 Eigentumsrechte achten
25 Nachhaltige Nutzung von Ressourcen
26 Sozialer Dialog und Mitbestimmung
27 Einbindung der Stakeholder

Wichtig

28 Vermeidung von Umweltbelastungen
29 Gesundheitsinitiativen
30 Fairer Wettbewerb
31 Abschwächung des Klimawandels
32 Bildung & Wissensaustausch
33 Verantwortungsbewusste politische Mitwirkung
34 Investitionen zugunsten des Gemeinwohls
35 Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit karitativen Organisationen

Bild von der Wesentlichkeitsmatrix aus dem Pfizer Austria GRI Report Pfizer-Austria-Wesentlichkeitsmatrix

Stakeholder-Einbindung

Unsere Geschäftstätigkeit beeinflusst die Interessen und Lebensbereiche von vielen Menschen. Wir nehmen diese Verantwortung ernst und legen Wert auf einen kontinuierlichen Austausch und Dialog mit unseren Interessengruppen. Die wichtigsten Stakeholder von Pfizer in Österreich sind:

Stakeholder

Interne Stakeholder

  • Unternehmensführung

  • Mitarbeiter & Contractors

  • Betriebsrat & Fair Play Network

  • Pfizer-Niederlassungen

Interessenvertretungen

  • Pharmig – Verband der pharmazeutischen Industrie

  • IV – Industriellenvereinigung

  • EFPIA – European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations

  • IGEPHA – Interessengemeinschaft österreichischer Heilmittelhersteller und Depositeure

  • FOPI – Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie

  • ÖVIH – Österreichische Verband der Impfstoffhersteller

  • PMCA – Pharma Marketing Club Austria

  • Austrian Biosafety Network

  • Kammern

  • GPMed – Gesellschaft für Pharmazeutische Medizin

Versicherungen

  • Hauptverband der Sozialversicherungsträger

  • Privatversicherungen

Kunden

  • Ärzte

  • Apotheken

  • Krankenhäuser

  • Patienten & Angehörige

  • Großhändler

Lieferanten

  • Produktionsmaterialien

  • Equipment

  • Consultants

  • Office & Trainings

  • Entsorgungsfirmen

  • Personalbereitstellung

  • Fuhrparkmanagement

  • Event- & Kongressmanagement

Kooperationspartner

  • Forschungsinstitute

  • Betriebsgelände Orth

  • Patientenorganisationen

  • Med. Fachgesellschaften

  • Pfizer-Niederlassungen

NGOs

  • Karitative Organisationen

  • Tier- & Umweltschutzorganisationen

Medien

  • Fachmedien

  • Publikumsmedien

Auditoren & Wirtschaftsprüfer

Bild von Pfizer Geschäftsführer Robin Rumler und Mitarbeitern bei einer PodiumsdiskussionPfizer Austria Stakeholder-Dialog Oktober 2016

Die wichtigsten Formen der Einbindung von Stakeholdern von Pfizer in Österreich sind:

DialogformZielWas passiertBeispiele
InformationSchaffen von TransparenzStakeholder werden über Themen des Unternehmens am Laufenden gehaltenPfizer informiert seine Stakeholder über aktuelle Unternehmensangelegenheiten mithilfe von Nachhaltigkeitsberichten, pfizer.at, Youtube, Twitter, Pfizer Austria News (Stakeholder-Zeitung), Mitarbeiterzeitung, Annual Report, Serviceportal pfizermed.at, Aufklärungsmaterialien, Newslettern, Veranstaltungen
KonsultationZuhören und LernenFeedback zu Entscheidungen, Themen und Aktivitäten wird von Stakeholdern eingeholtZielgruppenspezifische Klein- und Großgruppenbefragungen oder Online-Umfragen wie die jährliche Pfizer-Vice-Mitarbeiterumfrage oder die Befragung von sämtlichen Stakeholdern zu den Zukunftsthemen 2015
DialogOffener AustauschStakeholder werden in Entscheidungen einbezogenDas persönliche Gespärch stellt einen der wichtigsten Kanäle dar. Im Rahmen von Besuchen und Meetings, Events (z.B. die Stakeholder-Veranstaltung „Pficer Reception"), Vorträgen und Fortbildungen tauschen wir uns regelmäßig mit unseren Stakeholdern aus
ZusammenarbeitAktive BeteiligungLösungen und Projekte werden gemeinsam mit Stakeholdern umgesetztHierzu zählen Kooperationen wie zum Beispiel die Initiative „Pfizer Kids", die 2014 bereits ihr zehnjähriges Jubiläum feierte

Wertschöpfungskette

Wir sind uns bewusst, dass unsere Entscheidungen und Aktivitäten nicht nur Einfluss und Auswirkungen auf unsere Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner und Patienten haben, sondern auch auf die Gesellschaft und die Umwelt. Daher sind wir bemüht, positive Auswirkungen unseres Handelns zu maximieren und negative zu vermeiden bzw. zu minimieren. Nachfolgend finden Sie die Kernprozesse von Pfizer:

Bild von der Wertschöpfungskette aus dem Pfizer Austria GRI Report
Bild von der Wertschöpfungskette aus dem Pfizer Austria GRI Report

Wollen Sie wissen, welchen Beitrag Pfizer als Unternehmen zur österreichischen Gesundheits- und Volkswirtschaft leistet?

Erfahren Sie Mehr dazu

Sustainable Development Goals – 17 globale Ziele

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen 17 globale Ziele und deren 169 Unterziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) verabschiedet. 193 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen, darunter auch Österreich, haben sich verpflichtet, die Sustainable Development Goals bis 2030 umzusetzen. Unternehmen spielen eine wichtige Rolle bei der Erreichung dieser 17 Ziele für Nachhaltigkeit. Wir bei Pfizer glauben daran, dass eine gute Gesundheit von grundlegender Bedeutung ist, alle 17 Ziele voranzubringen:

UN Global Compact

Pfizer International gehört zu den Gründungsmitgliedern des im Jahr 2000 ins Leben gerufenen UN Global Compact. Seit 2009 ist auch Pfizer Austria offizielles Mitglied. Als zentrales Element des UN Global Compact gelten die 10 Prinzipien, zu deren Einhaltung sich Unternehmen und Organisationen bei einem Beitritt bekennen.

Bild von einem Kind, das sich einen Globus ansieht

PP-PFE-AUT-0406/01.2018