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Richtige Einnahme von Medikamenten

Warum ist es wichtig, dass Medikamente immer laut ärztlicher Anweisung oder Gebrauchsinformation eingenommen werden sollten? Das lässt sich anhand von Antibiotika gut erklären! Unser Video „Antibiotika richtig einnehmen – so geht’s“ zeigt, worauf es ankommt:

Nach Wechselwirkungen fragen!

Zwei Millionen Menschen in Österreich nehmen regelmäßig fünf oder mehr Medikamente ein.1 Manchmal „vertragen“ sich Medikamente jedoch nicht so gut miteinander. Es kann zu sogenannten Wechselwirkungen kommen – auch bei vermeintlich harmlosen pflanzlichen Arzneimitteln. Manche Wirkstoffe verstärken sich, andere heben sich gegenseitig auf. Allerdings wissen das nur wenige Patient*innen beziehungsweise fragt nur jede*r aktiv nach Wechselwirkungen seiner beziehungsweise ihrer verordneten Medikamente.2 

Aber auch bestimmte Getränke oder Lebensmittel können Einfluss auf die Wirksamkeit oder Verträglichkeit von Arzneimitteln haben. Auch wenn sie sonst möglicherweise sehr gesund sind! Nur 2 von 10 Menschen in Österreich achten bei Einnahme rezeptpflichtiger Medikamente darauf, dass alkoholfreie Getränke die Wirkung beeinträchtigen können und nur jede*r Zweite weiß, dass manche Speisen Einfluss auf die Wirksamkeit von Arzneimitteln haben können, wie zum Beispiel Grapefruits, Milchprodukte oder grünes Gemüse.2 Ebenfalls darf man nicht vergessen, dass der Konsum von alkoholhaltigen Getränken gefährliche Wechselwirkungen hervorrufen und die Wirkung der Medikamente hemmen oder verstärken kann. Machen Sie sich deswegen schlau, bevor Sie Ihre Medikamente einnehmen!

 

Die Top 10 der Wechselwirkungen

Bild einer Blutorange mit mehreren bunten Pillen mit dem Text: Medikamente und Nahrungsmittel, die Top 10 Wechselwirkungen

3 Fragen, die Sie Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin stellen sollten, wenn Sie ein neues Medikament verschrieben bekommen:

 

  1. Verträgt sich das neue Medikament mit den anderen Medikamenten, die ich bereits einnehme? 
  2. Passt es zu meinen rezeptfreien oder pflanzlichen Mitteln aus der Apotheke oder aus dem Drogeriemarkt?
  3. Muss ich bei der Einnahme auf bestimmte Nahrungsmittel oder Getränke aufpassen?

Therapie in Eigenregie? Die Grenzen der Selbstbehandlung

Kleine Beschwerden wie vorübergehende Erkältungen, Magen-Darmprobleme oder kleinere Verletzungen können selbst durch rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke behandelt werden. Nicht jeder Krankheitsfall braucht einen Arztbesuch und der Griff in die Hausapotheke ist ausreichend. Die Selbstbehandlung hat aber Grenzen, denn hinter einer Unpässlichkeit kann sich eine ernsthafte Erkrankung verbergen. 

Im Zweifelsfall: 1450 wählen

Bauchkrämpfe, ein brummender Kopf oder ein plötzlich anschwellender Insektenstich? Wenn Ihnen Ihre eigene Gesundheit oder die Ihrer Lieben Sorge bereitet, kann die telefonische Gesundheitsberatung 1450 rasch und unbürokratisch helfen. Sie dient als persönlicher Wegweiser und gibt rund um die Uhr Auskunft, wo Sie jeweils die beste Betreuung für Ihre Anliegen bekommen.

 

Zur telefonischen Gesundheitsberatung

1 Österreichische Sozialversicherung; https://www.sozialversicherung.at/cdscontent/?contentid=10007.845548&portal=svportal abgerufen am 20.12.2020
2 Umfrage „Verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten“, April 2020

PP-PFE-AUT-0886/11.2020