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Menschen zu einem gesünderen und längeren Leben mit mehr Lebensqualität verhelfen – das ist das Ziel von Pfizer. Unter dem Leitsatz „Breakthroughs that change patients‘ livesTM“ arbeiten weltweit rund 80.000 Mitarbeiter*innen daran, dieses Ziel zu erreichen. Sie erforschen, entwickeln und vertreiben Medikamente und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung einiger der bedrohlichsten Krankheiten unserer Zeit. Im Fokus stehen unter anderem Krebserkrankungen, Entzündungskrankheiten, Schmerz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie seltene Erkrankungen.

BREAKTHROUGHS THAT CHANGE PATIENTS’ LIVESTM

DAS IST UNSER UNTERNEHMENSZWECK.

Unsere Standorte 

Das Pfizer Headquarter liegt in New York. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 520 Mitarbeiter*innen an zwei Standorten.

PFIZER CORPORATION AUSTRIA GMBH

Bild des Peak Vienna vor blauem Himmel
Standort Wien

Die Pfizer Corporation Austria GmbH in Wien versorgt die österreichische Bevölkerung mit rund 110 rezeptpflichtigen Medikamenten. Der Firmensitz liegt im Peak Vienna (vormals Floridotower), in der Floridsdorfer Hauptstraße 1 im 21. Wiener Gemeindebezirk. Hier arbeiten rund 200 Mitarbeiter*innen, unter anderem in den Abteilungen Medizin, Arzneimittelzulassung und -sicherheit, Produktqualität, Finanz, Kommunikation und Marketing.

Pfizer Manufacturing Austria GmbH

Bild von einem Mitarbeiter im Labor vom Pfizer Austria Standort Orth an der Donau
Standort Orth an der Donau

Die Pfizer Manufacturing Austria GmbH ist der Pfizer Standort für Produktion und Qualitätskontrolle in Orth an der Donau (Niederösterreich). Hier werden zwei Impfstoffe für den weltweiten Export hergestellt. Rund 15 Millionen Impfdosen verlassen das Werk pro Jahr. Darüber hinaus unterstützt der Standort die globale Pfizer-Forschung. Er stellt Kapazitäten im Bereich Produktion & Qualitätskontrolle zur Herstellung von Plasmiden für die Pfizer mRNA-Plattform zur Verfügung. Im 2022 neu eröffneten, internationalen Qualitätskontrollzentrum führen Mitarbeiter*innen zudem Qualitätskontrollen für Impfstoffe aus der weltweiten Pfizer-Pipeline durch. Insgesamt arbeiten hier rund 320 Mitarbeiter*innen, unter anderem aus den Bereichen Biochemie, Lebensmittel- und Biotechnologie, Molekularbiologie oder medizinische Informatik.

So entsteht ein Impfstoff

Werfen Sie einen Blick in unsere Impfstoffproduktion am Standort Orth an der Donau

Ökologischer Fußabdruck

Der Standort investiert laufend in energieeffiziente Maßnahmen

Das Vater-Sohn-Duo Böck

Alfred Böck und Sohn Christian arbeiten beide für die Pfizer Manufacturing GmbH

Sie wollen Teil unserer Erfolgsgeschichte werden?

Wir sind laufend auf der Suche nach Talenten.
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Zu den Stellenausschreibungen

Auf einen Blick

  Pfizer Inc. Pfizer Corporation Austria Pfizer Manufacturing Austria
Standort New York, NY (USA) Wien Orth an der Donau (NÖ)
Geschäftsführung Albert Bourla Nicole Schlautmann Martin Dallinger
Mitarbeiter*innen 80.000 200 320
Börsennotierungen

New York Stock Exchange (PFE),
London (PFZ), Euronext

 

Mehr auf pfizer.com erfahren  

        

Therapiegebiete

Pfizer stellt Medikamente für eine Vielzahl an Therapiegebieten bereit. Unser Ziel ist es, Erkrankungen in jeder Lebensphase des Menschen vorzubeugen, zu heilen oder zu lindern. Unser Portfolio umfasst folgende Gebiete und Indikationen:

 

geschichte

Ein Feinchemiker und ein Konditor aus Deutschland machen sich im Jahr 1848 auf den Weg in die Neue Welt. Mit ihrem Pioniergeist legen sie den Grundstein für das heute weltweit führende Arzneimittelunternehmen Pfizer. Eine Reise von der süßen Ummantelung eines Medikaments gegen Wurmbefall bis zu Pfizers Forschungserfolgen gegen die Corona-Pandemie.

Es war einmal … Karl Pfizer und Karl Erhart machten sich mit großen Plänen auf in die neue Welt…

Gemälde von Karl Pfizer und Karl Erhart
Karl Pfizer setzte seine Hoffnung auf die Neue Welt: 1848 begab sich der 24-jährige Feinchemiker aus Deutschland gemeinsam mit seinem Cousin Karl Erhart auf die sechswöchige Reise über den Atlantik. Sie wollten sich in den Vereinigten Staaten mit einem Feinchemie-Unternehmen selbstständig machen. Auf einem Fabrikgelände in Brooklyn bezogen die beiden ein schlichtes Backsteinhaus, in dem Büro, Labor, Fabrik und Lager untergebracht waren. Schwerpunkte des Geschäfts waren Rohchemikalien für die pharmazeutische und für die Lebensmittelindustrie.

… kombinierten ihre Fähigkeiten …

Zeichnung des alten Fabriksgebäudes
Der erste Verkaufsschlager des jungen Unternehmens ließ nicht lange auf sich warten: Das Medikament Santonin half gegen Wurmbefall, an dem zahlreiche Amerikaner in ihren überfüllten, unhygienischen Quartieren litten. Bisher gab es nur Mittel, die sehr bitter schmeckten. Nicht so Santonin: Sein bitterer Kern steckte in einer süßen Hülle, die Karl Pfizers Cousin Karl Erhart, der Konditormeister war, entwickelt hatte.

… und wurden Weltmarktführer.

Alte schwarzweiß Fotografie von Fabriksarbeitern bei der Herstellung von Zitronensäure
Um 1880 begann Pfizer mit der Herstellung von Zitronensäure, die ein wichtiges Grundelement für die Erzeugung vieler chemischer Produkte und Basisgeschmacksstoff für Nahrungsmittel wie Limonaden war. Knapp vierzig Jahre später entwickelte Pfizer die Fermentationstechnik, durch die die Massenherstellung von Zitronensäure möglich wurde. 1923 war „Charles Pfizer & Co“ mitsamt seinen Filialen in ganz Amerika der weltgrößte Zitronensäure-, später sogar Vitaminpräparate-Produzent.

Von der Fermentationstechnik zur Massenherstellung von Penicillin ...

Gemälde von Alexander Flemming und Foto von einem Behälter mit Penicililin
In den 1930er-Jahren wurde Pfizer zum Marktführer in der Fermentationstechnik. Größter Erfolg der damaligen Pfizer-Forschung war 1941 die großtechnische Fermentierung des Penicillins, das seit seiner Entdeckung durch den englischen Arzt Alexander Fleming dreizehn Jahre zuvor nur in winzigen Mengen herzustellen war. Pfizers Antibiotikum war 200-mal ergiebiger als das herkömmliche Penicillin. Bereits gegen Ende des Zweiten Weltkriegs konnten damit jährlich sieben Millionen Patient*innen behandelt werden. Pfizer wurde auch hier zum weltweit größten Hersteller.

… zu einem weltweit führenden Arzneimittelhersteller…

1950 wagte das Unternehmen den Schritt zum pharmazeutischen Direktanbieter und brachte mit Terramycin ein völlig neues Breitbandantibiotikum auf den Markt. Pfizer expandierte in den 1950er-Jahren, erste Auslandsniederlassungen wurden gegründet, darunter 1956 die Niederlassung in Wien. Forschung und Entwicklung erhielten einen immer höheren Stellenwert und mündeten in Erfolg: Das Unternehmen brachte zahlreiche innovative Arzneimittel auf den Markt. In Kombination mit diversen Unternehmenszusammenschlüssen, darunter mit Pharmacia, Wyeth oder Hospira, kletterte das Unternehmen in den folgenden Jahren an die Spitze der weltweiten Arzneimittelhersteller. 2014 übernahm Pfizer die Impfstoffproduktion im niederösterreichischen Orth an der Donau von Baxter.

… und verlässlichen Partner in Krisenzeiten.

Eine Pfizer Mitarbeiterin verpackt Covid-Impfdosen
Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie ist der Name „Pfizer“ wohl jedem ein Begriff. Die Bekanntheit des Unternehmens hat sich durch die gemeinsame Erfolgsgeschichte mit dem Mainzer Partnerunternehmen BioNTech rasant erhöht. Der Wille, eine wissenschaftliche Lösung zur Bekämpfung des Virus zu finden, war von Beginn an gegeben. In Rekordtempo konnten Forschungsprojekte zur Marktreife gebracht werden. Die Produkte leisten seither einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie. 

MEHR ZUR PHARMAINDUSTRIE IN ÖSTERREICH

Landkarte Österreich mit eingezeichneten Pharmastandorten

Auf www.pharmastandort.at finden Sie unter anderem eine interaktive Landkarte mit allen Pharmaunternehmen in Österreich